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Ronald Auderset

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Gute Saisonvorbereitung und erste Tage auf dem Eis

Dieser Sommer war besonders intensiv: Viel Arbeit, die Betreuung der Juniorenabteilung in meinem lokalen Segelklub (AVP), die Ausbildung zum J&S-Leiter Leichtathletik und die anschliessende Betreuung unserer Jugend Olympia Athleten im Bob und Skeleton in den Anschubtrainingslagern haben mir einiges abverlangt. Trotzdem kam das eigene Training mit dem Fokus auf der Lauftechnik um noch effizienter und schneller zu werden nicht zu kurz.

Die letzten Wochen standen nun auch schon die ersten Fahrten auf dem Eis an. Mit dem Kader ging es Anfang Oktober erst eine Woche nach Sigulda (LAT) um sich dort wieder das Fahrgefühl zu holen und einzufahren. Dies gelang mir auch der technisch anspruchsvollen Strecke sehr schnell und das wichtigste nach dem intensiven Sommer, gleich nach der ersten Fahrt hatte ich Lust nach mehr. Die Woche zu Hause und auf der Arbeit danach war dann umso strenger da ich so schnell wie möglich aufs Eis zurück wollte.

Die zweite Eiswoche war dann in Altenberg (DE). Auf der Bahn wo Ende Februar die WM stattfinden wird, ging es darum sich ein gutes Gefühl zu holen und schon mal die kniffligen Stellen zu festigen, um sich dann im Frühling in den offiziellen 6 Trainingsfahrten nur noch den Feinschliff zu holen.

Letzte Woche war ich in Innsbruck (AUT) wo die nationalen Selektionen anstanden. Da ich bereits für den Weltcup vorselektioniert bin, war dies für mich allerdings nur ein Trainingslager in dem ich weiter erfolgreich an der Position auf dem Schlitten und auch an meiner Schlittenabstimmung arbeiten konnte.

Nun stehen 3 Wochen zu Hause, Arbeiten und Trainieren an. Mit einem kurzen Wochenend-Trainingslager, um am Ball zu bleiben und mich auf die ersten Rennen einzustimmen. Am 4. Dezember geht es dann für mich Rennmässig mit der 1. Europacupwoche in Winterberg (DE) los. Diese Saison werde ich erst für die Europatournee zum Jahreswechsel in den Weltcup einsteigen.

Team

Versöhnlicher Saisonabschluss in Sigulda (LAT)

Nach der leider etwas missratenen WM, wo ich meine Ziele nicht ganz erreichen konnte, konnte ich meine Eissaison noch nicht beenden. So bin ich nochmals nach Sigulda geflogen um dort zusammen mit unserem Trainer Ivo Pakalns an den Schwachpunkten der Saison zu arbeiten. Dies war bei mir die Position auf dem Schlitten. Sobald es etwas brenzlig wurde oder ich eine Unsicherheit auf dem Schlitten hatte, begann ich die Schultern anzuheben. Für uns im Skeleton ist das der Tod: der Schlitten wird instabil, die Aerodynamik ist dahin und man kann auch nicht mehr wirklich präzis lenken. Vermutlich war das auch ein bisschen das Problem an der WM und mit ein Grund weshalb ich nicht weiter vorne das Rennen beenden konnte. In Sigulda sind wir jetzt also so zu sagen zurück zur Basis. Eine Woche lang habe ich jetzt nur an der Fahrlage gearbeitet und mir eine neue Position auf dem Schlitten angeeignet welche das Abheben der Schultern verunmöglicht. Das hat sehr gut geklappt und somit kann ich nun mit einem positiven Schlusspunkt in die Sommerpause gehen und mir über den Sommer mit Trockenübungen auf dem Schlitten im Keller diese Position weiter einprägen um dann nächste Saison von Anfang an noch stärker sein zu können.

Ich möchte mich hiermit auch nochmals bei der Familie und allen Sponsoren, Freunden und Supportern herzlich für Unterstützung in dieser Saison bedanken. Trotz des kleinen Dämpfers zum Schluss an der WM, so war es doch meine bisher erfolgreichste Saison. Das alles wäre ohne euch nicht möglich gewesen! Vielen Dank!

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Weltmeisterschaften in Whistler

Meine bisher beste Weltcupsaison ist beendet, doch es steht noch der Grossanlass der Saison an: Die Weltmeisterschaften in Whistler (CAN) auf der schnellsten Bahn der Welt. Auch sonst hat die Bahn jede Menge zu bieten und wird mit ihrem ganz eigenen Bahnprofil mit eher flachen und kaum gekehlten Kurven für viel Action und Spannung sorgen. Denn wer sich auch nur einen kleinen Fehler erlaubt riskiert gleich in der Kurve quer zu stehen und viel Zeit zu verlieren. Dies war auch meine grösste Schwierigkeit im Training die richtige Lenkintensität zu finden. Doch ich glaube ich habe jetzt den richtigen Mix gefunden und bin bereit für das zweitägige Rennen über 4 Läufe. Ich werde mit der Startnummer 26 ins Rennen gehen und im 36 Mann starken und grössten Feld der Saison mein bestes geben. Drückt mir die Daumen!

Das Rennen kann live auf dem Youtube Kanal des Verbandes mitverfolgt werden:

Der erste Lauf der Herren am Donnerstag ab 9:00Uhr (18:00Uhr Schweizerzeit)

Der zweite Lauf der Herren am Donnerstag ab 10:45Uhr (19:45Uhr Schweizerzeit)

Der dritte Lauf der Herren am Freitag ab 9:00Uhr (18:00Uhr Schweizerzeit)

Der vierte Lauf der Herren am Freitag ab 10:45Uhr (19:45Uhr Schweizerzeit)

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