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Versöhnlicher Saisonabschluss in Sigulda (LAT)

Nach der leider etwas missratenen WM, wo ich meine Ziele nicht ganz erreichen konnte, konnte ich meine Eissaison noch nicht beenden. So bin ich nochmals nach Sigulda geflogen um dort zusammen mit unserem Trainer Ivo Pakalns an den Schwachpunkten der Saison zu arbeiten. Dies war bei mir die Position auf dem Schlitten. Sobald es etwas brenzlig wurde oder ich eine Unsicherheit auf dem Schlitten hatte, begann ich die Schultern anzuheben. Für uns im Skeleton ist das der Tod: der Schlitten wird instabil, die Aerodynamik ist dahin und man kann auch nicht mehr wirklich präzis lenken. Vermutlich war das auch ein bisschen das Problem an der WM und mit ein Grund weshalb ich nicht weiter vorne das Rennen beenden konnte. In Sigulda sind wir jetzt also so zu sagen zurück zur Basis. Eine Woche lang habe ich jetzt nur an der Fahrlage gearbeitet und mir eine neue Position auf dem Schlitten angeeignet welche das Abheben der Schultern verunmöglicht. Das hat sehr gut geklappt und somit kann ich nun mit einem positiven Schlusspunkt in die Sommerpause gehen und mir über den Sommer mit Trockenübungen auf dem Schlitten im Keller diese Position weiter einprägen um dann nächste Saison von Anfang an noch stärker sein zu können.

Ich möchte mich hiermit auch nochmals bei der Familie und allen Sponsoren, Freunden und Supportern herzlich für Unterstützung in dieser Saison bedanken. Trotz des kleinen Dämpfers zum Schluss an der WM, so war es doch meine bisher erfolgreichste Saison. Das alles wäre ohne euch nicht möglich gewesen! Vielen Dank!

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Weltmeisterschaften in Whistler

Meine bisher beste Weltcupsaison ist beendet, doch es steht noch der Grossanlass der Saison an: Die Weltmeisterschaften in Whistler (CAN) auf der schnellsten Bahn der Welt. Auch sonst hat die Bahn jede Menge zu bieten und wird mit ihrem ganz eigenen Bahnprofil mit eher flachen und kaum gekehlten Kurven für viel Action und Spannung sorgen. Denn wer sich auch nur einen kleinen Fehler erlaubt riskiert gleich in der Kurve quer zu stehen und viel Zeit zu verlieren. Dies war auch meine grösste Schwierigkeit im Training die richtige Lenkintensität zu finden. Doch ich glaube ich habe jetzt den richtigen Mix gefunden und bin bereit für das zweitägige Rennen über 4 Läufe. Ich werde mit der Startnummer 26 ins Rennen gehen und im 36 Mann starken und grössten Feld der Saison mein bestes geben. Drückt mir die Daumen!

Das Rennen kann live auf dem Youtube Kanal des Verbandes mitverfolgt werden:

Der erste Lauf der Herren am Donnerstag ab 9:00Uhr (18:00Uhr Schweizerzeit)

Der zweite Lauf der Herren am Donnerstag ab 10:45Uhr (19:45Uhr Schweizerzeit)

Der dritte Lauf der Herren am Freitag ab 9:00Uhr (18:00Uhr Schweizerzeit)

Der vierte Lauf der Herren am Freitag ab 10:45Uhr (19:45Uhr Schweizerzeit)

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Weltcupabschluss in Calgary

Nach dem Rennen ist vor dem Rennen. Diesmal sprichwörtlich, nach dem nachhol Rennen gestern, steht morgen der Weltcupabschluss auf der gleichen Bahn hier in Calgary an. Das Rennen gestern ist nicht ganz wie gewünscht verlaufen. Am Start konnte ich nicht ganz das gewohnte Potential ausschöpfen und auch in der Bahn machte sich dann vor allem im unteren Bahnteil die mangelnden Fahrten auf der Bahn bemerkbar. Es fehlte alles in allem etwas das Vertrauen dass alles passt und ich bin dadurch etwas zu unruhig gefahren, was vor allem unten raus dann Geschwindigkeit gekostet hat. Aber für morgen habe ich jetzt wieder 2 Fahrten mehr und die werden bestimmt helfen mich noch weiter zu steigern. Ich werde diesmal mit der Startnummer 23 ins Geschehen eingreifen und alles geben um auch im letzten Weltcuprennen der Saison den Sprung in die Top 20 zu schaffen. Drückt mir die Daumen dass dies bei den angesagten -22°C auch gelingt!

Das Rennen kann live auf dem Youtube Kanal des Verbandes mitverfolgt werden:

Der erste Lauf der Herren am Sonntag ab 8:30Uhr (16:30Uhr Schweizerzeit)

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