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Ronald Auderset

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Steigerungslauf im Weltcup

Zum Jahreswechsel ging es für mich los im Weltcup. Die ersten Trainings zum Rennen in Winterberg verliefen vielversprechend, Fahrerisch war ich dabei. Doch im Rennen machte sich am Start mein Trainingsrückstand durch die Wadenverletzung im Herbst bemerkbar. Ohne meine gewohnt starke Startzeiten wurde ich durch die letzte Startnummer als Folge des späten Einstiegs in den Weltcup zu stark zurückgebunden. Schlussrang 25 war sicherlich ein Dämpfer nach der letzten Saison im Weltcup, aber es war nur das erste Rennen. Es folgte ein Steigerungslauf über die 5 Rennen in 5 Wochen durch ganz Mitteleuropa.
In La Plagne (FRA) konnte ich trotz eines groben Fahrfehlers noch auf Rang 24 fahren.
In Innsbruck (AUT) reichte es trotz grösserer Schwierigkeiten in Kurve 9 Zeitgleich mit 2 Konkurrenten knapp für den 2. Durchgang und Schlussrang 21.
In Königssee (DE) konnte ich im ersten Lauf gar auf Rang 18 vorfahren bevor ich dann im Zweiten Lauf auf den 20. Schlussrang zurückfiel.
Im abschliessenden Rennen des Rennblocks in St. Moritz gab es bei aussergewöhnlich warmen Bedingungen einen kleinen Dämpfer in der Bahn. Ich konnte mich schlechter an das warme Eis anpassen als die Konkurrenz und musste mich mit dem 22. Schlussrang zufrieden geben. Doch auch in St. Moritz konnte ich mich am Start weiter steigern. Hatte ich in Winterberg mit der 22. Startzeit noch 0.22s auf den schnellsten Starter verloren, konnte ich in St. Moritz als 14. den Rückstand bereits auf 0.14s reduzieren.

Nun sind wir bereits in Sigulda (LAT) wo diese Wochen das letzte Weltcuprennen und die Europameisterschaft anstehen. Ich bin zuversichtlich den Steigerungslauf weiterziehen zu können und mit eurer Unterstützung liegt ein gutes Resultat drin.

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Rennauftakt im Europacup

Aus verschiedenen bekannten Gründen habe ich mich dazu entschieden dieses Jahr die Rennsaison im Europacup zu starten und die 2 Weltcuprennen in Lake Placid (USA) auszulassen. Das Ziel im Europacup war es daher auch nicht einen besonderen Rang zu erfahren. Vielmehr lag der Fokus auf der fahrerischen Weiterentwicklung, und natürlich wollte ich auch profitieren und mit den Extrafahrten auf diesen zwei deutschen Bahnen in Winterberg und Königssee einen hoffentlich wichtigen Trainingsvorsprung für die beiden Weltcuprennen auf den Bahnen holen.

In Winterberg ging es vorrangig darum schon mal eine erste Vorauswahl an möglichen Kufen für die Weltcuprennen zu machen und am ruhigen und kompakten liegen auf dem Schlitten zu arbeiten. Beides gelang mir sehr gut. Ich konnte meine Auswahl auf 2 Kufensätze einschränken. Auch das ruhige und kompakte Liegen gelang mir sehr gut, womit ich einiges an Selbstvertrauen für das Rennen im Januar holen konnte. Das Rennen selbst war dann stark vom Wetter geprägt. Warme Temperaturen, Regen, Wind und hohe Luftfeuchtigkeit liessen die Bahn sehr schnell und stark abbauen. So dass der zweite Wertungslauf abgebrochen wurde und das Rennen nach nur einem Lauf gewertet wurde. Auch dieser fällt eher in die Kategorie Startnummernrennen, ein Vorfahren auf die vorderen Ränge war mit einer hohen Startnummer kaum mehr möglich. Mit Rang 9 konnte ich mich in den Top10 halten, aber in einem Europacup Rennen auf der Bahn wäre mehr möglich gewesen.

Das Zweite und Dritte Rennen der Serie fanden letztes Wochenende in Königssee statt. Auch hier profitierte ich wieder die Kufen zu testen und weiter an der Position zu arbeiten, diesmal kam die Kopfhaltung dazu. Beides gelang auch hier gut, ja richtig gehört, ich werde diese Saison den Kopf weniger schleifen lassen. Die Fahrten werden leiser, kontrollierter und solider werden. Am Königssee konnte ich sicher Fahrerisch die grössten Fortschritte machen. Mit dem Rennen selbst bin ich aber nur mässig zufrieden. Zwar kämpfte ich die ganze Woche über mit einer Erkältung und war fürs Rennen entsprechend platt. Trotzdem wäre sicher mehr als ein 11. und 15. Rang drin gelegen. Im ersten Rennen waren es zu viele kleine Fehler, im Zweiten ein beinahe Sturz im ersten Lauf und zwischen Rang 20 die eine bessere Rangierung verhinderten.


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Gute Saisonvorbereitung und erste Tage auf dem Eis

Dieser Sommer war besonders intensiv: Viel Arbeit, die Betreuung der Juniorenabteilung in meinem lokalen Segelklub (AVP), die Ausbildung zum J&S-Leiter Leichtathletik und die anschliessende Betreuung unserer Jugend Olympia Athleten im Bob und Skeleton in den Anschubtrainingslagern haben mir einiges abverlangt. Trotzdem kam das eigene Training mit dem Fokus auf der Lauftechnik um noch effizienter und schneller zu werden nicht zu kurz.

Die letzten Wochen standen nun auch schon die ersten Fahrten auf dem Eis an. Mit dem Kader ging es Anfang Oktober erst eine Woche nach Sigulda (LAT) um sich dort wieder das Fahrgefühl zu holen und einzufahren. Dies gelang mir auch der technisch anspruchsvollen Strecke sehr schnell und das wichtigste nach dem intensiven Sommer, gleich nach der ersten Fahrt hatte ich Lust nach mehr. Die Woche zu Hause und auf der Arbeit danach war dann umso strenger da ich so schnell wie möglich aufs Eis zurück wollte.

Die zweite Eiswoche war dann in Altenberg (DE). Auf der Bahn wo Ende Februar die WM stattfinden wird, ging es darum sich ein gutes Gefühl zu holen und schon mal die kniffligen Stellen zu festigen, um sich dann im Frühling in den offiziellen 6 Trainingsfahrten nur noch den Feinschliff zu holen.

Letzte Woche war ich in Innsbruck (AUT) wo die nationalen Selektionen anstanden. Da ich bereits für den Weltcup vorselektioniert bin, war dies für mich allerdings nur ein Trainingslager in dem ich weiter erfolgreich an der Position auf dem Schlitten und auch an meiner Schlittenabstimmung arbeiten konnte.

Nun stehen 3 Wochen zu Hause, Arbeiten und Trainieren an. Mit einem kurzen Wochenend-Trainingslager, um am Ball zu bleiben und mich auf die ersten Rennen einzustimmen. Am 4. Dezember geht es dann für mich Rennmässig mit der 1. Europacupwoche in Winterberg (DE) los. Diese Saison werde ich erst für die Europatournee zum Jahreswechsel in den Weltcup einsteigen.

Team


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