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Versöhnlicher Saisonabschluss in Sigulda (LAT)

Nach der leider etwas missratenen WM, wo ich meine Ziele nicht ganz erreichen konnte, konnte ich meine Eissaison noch nicht beenden. So bin ich nochmals nach Sigulda geflogen um dort zusammen mit unserem Trainer Ivo Pakalns an den Schwachpunkten der Saison zu arbeiten. Dies war bei mir die Position auf dem Schlitten. Sobald es etwas brenzlig wurde oder ich eine Unsicherheit auf dem Schlitten hatte, begann ich die Schultern anzuheben. Für uns im Skeleton ist das der Tod: der Schlitten wird instabil, die Aerodynamik ist dahin und man kann auch nicht mehr wirklich präzis lenken. Vermutlich war das auch ein bisschen das Problem an der WM und mit ein Grund weshalb ich nicht weiter vorne das Rennen beenden konnte. In Sigulda sind wir jetzt also so zu sagen zurück zur Basis. Eine Woche lang habe ich jetzt nur an der Fahrlage gearbeitet und mir eine neue Position auf dem Schlitten angeeignet welche das Abheben der Schultern verunmöglicht. Das hat sehr gut geklappt und somit kann ich nun mit einem positiven Schlusspunkt in die Sommerpause gehen und mir über den Sommer mit Trockenübungen auf dem Schlitten im Keller diese Position weiter einprägen um dann nächste Saison von Anfang an noch stärker sein zu können.

Ich möchte mich hiermit auch nochmals bei der Familie und allen Sponsoren, Freunden und Supportern herzlich für Unterstützung in dieser Saison bedanken. Trotz des kleinen Dämpfers zum Schluss an der WM, so war es doch meine bisher erfolgreichste Saison. Das alles wäre ohne euch nicht möglich gewesen! Vielen Dank!

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Weltmeisterschaften in Whistler

Meine bisher beste Weltcupsaison ist beendet, doch es steht noch der Grossanlass der Saison an: Die Weltmeisterschaften in Whistler (CAN) auf der schnellsten Bahn der Welt. Auch sonst hat die Bahn jede Menge zu bieten und wird mit ihrem ganz eigenen Bahnprofil mit eher flachen und kaum gekehlten Kurven für viel Action und Spannung sorgen. Denn wer sich auch nur einen kleinen Fehler erlaubt riskiert gleich in der Kurve quer zu stehen und viel Zeit zu verlieren. Dies war auch meine grösste Schwierigkeit im Training die richtige Lenkintensität zu finden. Doch ich glaube ich habe jetzt den richtigen Mix gefunden und bin bereit für das zweitägige Rennen über 4 Läufe. Ich werde mit der Startnummer 26 ins Rennen gehen und im 36 Mann starken und grössten Feld der Saison mein bestes geben. Drückt mir die Daumen!

Das Rennen kann live auf dem Youtube Kanal des Verbandes mitverfolgt werden:

Der erste Lauf der Herren am Donnerstag ab 9:00Uhr (18:00Uhr Schweizerzeit)

Der zweite Lauf der Herren am Donnerstag ab 10:45Uhr (19:45Uhr Schweizerzeit)

Der dritte Lauf der Herren am Freitag ab 9:00Uhr (18:00Uhr Schweizerzeit)

Der vierte Lauf der Herren am Freitag ab 10:45Uhr (19:45Uhr Schweizerzeit)

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Weltcupabschluss in Calgary

Nach dem Rennen ist vor dem Rennen. Diesmal sprichwörtlich, nach dem nachhol Rennen gestern, steht morgen der Weltcupabschluss auf der gleichen Bahn hier in Calgary an. Das Rennen gestern ist nicht ganz wie gewünscht verlaufen. Am Start konnte ich nicht ganz das gewohnte Potential ausschöpfen und auch in der Bahn machte sich dann vor allem im unteren Bahnteil die mangelnden Fahrten auf der Bahn bemerkbar. Es fehlte alles in allem etwas das Vertrauen dass alles passt und ich bin dadurch etwas zu unruhig gefahren, was vor allem unten raus dann Geschwindigkeit gekostet hat. Aber für morgen habe ich jetzt wieder 2 Fahrten mehr und die werden bestimmt helfen mich noch weiter zu steigern. Ich werde diesmal mit der Startnummer 23 ins Geschehen eingreifen und alles geben um auch im letzten Weltcuprennen der Saison den Sprung in die Top 20 zu schaffen. Drückt mir die Daumen dass dies bei den angesagten -22°C auch gelingt!

Das Rennen kann live auf dem Youtube Kanal des Verbandes mitverfolgt werden:

Der erste Lauf der Herren am Sonntag ab 8:30Uhr (16:30Uhr Schweizerzeit)

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Nachhol Weltcup in Calgary

Nachdem wir letzte Woche den Weltcup in Lake Placid ausgelassen haben um in Whistler zu trainieren und uns auf die bevorstehende WM vorzubereiten. Kehren wir diese Woche zurück in den Weltcup. Hier in Calgary steht in einer sehr gedrängten Woche am Freitag erst einmal das Nachholrennen vom Königssee an. Letzteres musste wegen dem Schneesturm in Süddeutschland und Österreich Anfang Januar abgesagt werden und wird nun hier diese Woche nachgeholt. Deshalb wurde die Rennwoche bereits auf 2 Trainingstage verkürzt um alles Zeitlich unterbringen zu können. Leider war jedoch der offizielle Schlittentransporter der IBSF von Lake Placid auch etwas verzögert wodurch auch noch der erste Trainingstag mangels fahrbaren Untersätzen abgesagt werden musste. So geht es nun am Freitag mit nur 1 Trainingstag uns nur 3 Trainingsläufe in das nachholrennen. Calgary gilt als die Starter und Gleiterbahn Nordamerikas, daher kann dies so auch bedenkenlos gemacht werden. Da es aber auch schon 4 Jahre her ist, dass hier der letzte Weltcup stattfand, dürften ein paar Fahrfehler mehr als üblich zu sehen sein. Im einzigen Training heute konnte ich mich deutlich von Lauf zu Lauf steigern. Ich werde alles geben um mich in den 2 Rennläufen noch weiter zu steigern. Mit der Startnummer 20 werde ich in Rennen eingreifen. Drückt mir die Daumen!

Das Rennen kann live auf dem Youtube Kanal des Verbandes mitverfolgt werden:

Der erste Lauf der Herren am Freitag ab 15:30Uhr (23:30Uhr Schweizerzeit)

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Bestätigung der Top 15 im Heimrennen

Nach den kleinen Dämpfer in Altenberg und Innsbruck bei den letzten beiden Weltcuprennen wo ich jeweils den zweiten Lauf in den Sand gesetzt habe, könnte ich mich nun beim Heimweltcup letztes Wochenende wieder fangen. Nach den zwei 20. Plätzen an den Weltcups und dem 14. Platz in der EM Wertung konnte ich mich diesmal etwas besser behaupten. Ich bin zwar erneut etwas zurückgefallen, aber diesmal konnte ich mich noch in den Top15 halten und mit dem 15. Platz meine Karrierebestleistung vom Saisonauftakt egalisieren. Wie gesagt bin ich vom 11. Rang im zweiten Lauf etwas zurückgefallen, jedoch war der Zeitverlust diesmal deutlich kleiner, so fehlten mir in diesem engen Rennen nur gerade 7/100s auf Rang 12. Und wenn man bedenkt wieviel Mühe ich anfangs der Trainings mit der Bahn hatte und vor dem Rennen gar etwas um den zweiten Lauf der Top20 bangen musste, so kann ich mit dem Resultat doch zufrieden sein. Alles in allem kann ich sagen es ist im Endeffekt eines meiner besten Rennen bisher gewesen und die kleinen Fehler in der Bahn zeigen, es geht und ich kann es noch besser.

Jetzt geht es erst einmal für ein paar Tage nach Hause bevor wir dann am 7. Februar nach Amerika fliegen wo die letzten Weltcuprennen der Saison sowie zum Abschluss die WM in Whistler als Saisonhöhepunkt anstehen. Ich werde alles geben um in den 4 Wochen den Aufwärtstrend weiterzuführen und endlich auch im Weltcup bessere 2. Läufe zu zeigen.

Der erste Lauf zum Nachschauen

Der zweite Lauf zum Nachschauen

Rangliste

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Heim-Weltcup in St. Moritz

Diese Woche hält der Skeleton Weltcup Tross in der Schweiz in St. Moritz. Der Start der Herren ist auf 9:34 Uhr am Freitagmorgen angesetzt.
Die Weltweit letzte Natureisbahn hier in St. Moritz gilt als Geburtstätte des Bob- und Skeletonsports und ist vor allem für ihre unglaublich gute Eisqualität bekannt und geliebt. Normalerweise ist sie genau wie Innsbruck letzte Woche auch eher als Starter- und Gleiterbahn bekannt. Doch Dieses Jahr steht das Profil der Bahn etwas anders und es muss auch in der Bahn hart gearbeitet werden um auf der Ideallinie zu bleiben und schnell zu sein. Diese Umstellung hat mir zu Beginn in den Trainings viel Mühe bereitet. Aber die letzten Trainingsläufe sind jetzt doch gut verlaufen und ich gehe zuversichtlich ins morgige Rennen. Ich werde mit der Startnummer 20 ins Rennen gehen und Vollgas geben. Drückt mir die Daumen!!

Das Rennen kann live auf dem Youtube Kanal des Verbandes mitverfolgt werden:

Der erste Lauf der Herren am Freitag ab 09:30hr

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4. Weltcup und Europameisterschaften in Innsbruck

Morgen Freitag geht es nach dem schneebedingten Unterbruch endlich wieder weiter mit den Rennen im Weltcup. Der Start des Herrenrennens ist auf 9.19Uhr angesetzt. Die Bahn hier in Innsbruck ist als Starter- und Gleiterbahn bekannt und vom Profil und Rhythmus her eigentlich eine Bahn die mir sehr gut gefällt. Im auf 2 Tage verkürzten Training lief es mit doch recht gut. Und ich bin zuversichtlich auch hier wieder einen weiteren Schritt nach vorne machen zu können. Ich werde mit der Startnummer 21 ins Rennen eingreifen und Vollgas geben. Drückt mir die Daumen!!

Das Rennen kann live auf dem Youtube Kanal des Verbandes mitverfolgt werden:

Der erste Lauf der Herren am Freitag ab 09:15hr

Der Schnee hält im Weltcup Einzug

Bereits zum Weltcup in Altenberg kurz nach dem Jahreswechsel meldete sich der Schnee an. Schon in den Trainings hatten wir da von Tag zu Tag mehr Schnee, die Bahnmannschaft hat aber super gearbeitet und uns jeweils eine gute Bahn präsentiert. Zum Rennen hin sah es dann wettertechnisch gut aus und mit einem guten Gefühl aus den Trainings konnte ich im ersten Lauf auf den 13. Zwischenrang fahren. Ein super Gefühl auf dem ich aufbauen kann und werde. Auch wenn dann im zweiten Lauf der Schnee wieder kam. Obwohl die Bahnmannschaft alles gab um den Schnee immer wieder aus der Bahn zu kehren, so blieben neben der Ideallinie trotzdem immer kleine Schneemaden liegen. Und dafür bin ich dann im zweiten Lauf zu wenig sauber gefahren und immer wieder in den Schnee gekommen, was mich doch recht deutlich ausbremste. So wurde ich dann leider bis auf den 20. Rang durchgereicht. Eine Enttäuschung, aber für mich zählt viel mehr die Leistung vom ersten Lauf wo ich den Sprung in die Top 15 geschafft habe. Bei Schneefall wird es immer zur Lotterie wer hat wieviel Schnee in der Bahn und da kann es einem schon mal durchreichen.

Seit Altenberg sind wir den Schnee nichtmehr losgeworden. Er verfolgt uns förmlich. In Königssee beim nächsten geplanten Stop des Weltcup mit der kombinierten EM Wertung konnten wir zwar bei starkem Schneefall jeweils trainieren. Das Rennen musste jedoch am Vorabend abgesagt werden. Grund dafür war der ausgerufene Katastrophenalarm im Bezirk und der viele Schnee auf den Dächern der Bahn und den Bäumen. Das Risiko dass der Schnee in die Bahn fallen könnte oder aber gar ein Dach einstürzten könnten war zu gross. Die EM wurde nach Innsbruck zum nächsten Weltcup Rennen verschoben. Hier sind wir jetzt und warten auf das erste Training. Das Zahltraining von heute Montag und das erste offizielle Training von morgen mussten leider abgesagt werden, weil hier jetzt ein Dach der Bahn unter der Schneelast eingestürzt ist. Der Schaden sollte jedoch bis am Mittwoch behoben sein so dass wir dann ab dem 2. offiziellen Training wieder den normalen Rennbetrieb aufnehmen können.

Der erste Lauf von Altenberg zum Nachschauen

Der zweite Lauf von Altenberg zum Nachschauen

Rangliste vom Weltcup in Altenberg

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Absage Schweizermeisterschaft!!!

Wegen des zu warmen Wetters musste die Bahneröffnung in St. Moritz immer weiter zurückgeschoben werden. So dass stand heute erst am 27. Dezember die ersten Trainingsfahrten möglich sind. Deshalb hat der Vorstand von Swiss Sliding entschlossen die Schweizermeisterschaften vom 29. und 30. Dezember abzusagen.
Es wird nun nach einem Ausweichtermin gesucht, was sich bei dem gedrängten internationalen Rennplan als nicht so einfach herausstellen dürfte. Ich werde auch auf dem Laufenden halten sobald Näheres bekannt sein wird.

Bestätigung in Winterberg

In Winterberg fand dieses Wochenende das zweite Weltcuprennen der Saison statt. Nach dem 15. Rang in Sigulda habe ich mir hier einiges vorgenommen und wollte mich weiter steigern. Dies ist mit dem 18. Rang nicht ganz gelungen, dafür habe ich zu viele kleine Fehler begangen, welche es auf so einer Bahn wie Winterberg nicht leidet wenn man vorne mitfahren will. Dennoch konnte ich mich ohne grosse Sorgen wieder für den zweiten Durchgang der Besten 20 qualifizieren und dort erstmals eine bessere Leistung zeigen als im ersten Lauf. Der in Sigulda angedeutete Aufwärtstrend gegenüber der letzten Jahre geht also weiter und ich bin jetzt Top motiviert für die Schweizermeisterschaft am 30. Dezember in St. Moritz und die folgenden WC Rennen im neuen Jahr.

Vielen Dank für eure bisherige Unterstützung und ich werde alles geben euch auch in den Rennen nach der Weihnachtspause mit immer besser werdenden Leistungen erfreuen zu dürfen.

Der erste Lauf zum Nachschauen

Der zweite Lauf zum Nachschauen

Rangliste

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2. Weltcup in Winterberg

Morgen Freitag steht bereits das zweite Weltcup Rennen der Saison an. Um 10:15 geht es los hier in Winterberg. Auf der technisch deutlich weniger anspruchsvollen Bahn als in Sigulda geht es darum die perfekte Linie zu finden und fehlerfrei zu bleiben. Es kann also ein enges und spannendes Rennen erwartet werden. Ich werde mit der Startnummer 17 in Rennen eingreifen und alles geben um das Top15 Resultat von letzter Woche zu bestätigen. Drückt mir die Daumen!!

Das Rennen kann live auf dem Youtube Kanal des Verbandes mitverfolgt werden:

Der erste Lauf der Herren am Freitag ab 10:15Uhr

Top15 zum Saisonauftakt!

Der Saisonauftakt der Weltcup Tour fand in Sigulda statt. Einer technisch sehr anspruchsvollen Bahn mit schnellen und kurzen Kurvenüberfahrten bei denen man immer zu 100% fokussiert und bereit sein muss. Dank unseres neuen Lettischen Cheftrainers Ivo Pakalns, konnte ich mich recht schnell gut auf der Bahn zurechtfinden und mit viel Selbstvertrauen in das Rennen gehen. Und so klappte es auch trotz einiger kleinerer Fahrfehler mit der ersten Top15 Klassierung der Karriere. Ich bin Überglücklich, aber weiss auch, ich kann es noch besser und werde beim nächsten Rennen am Freitag in Winterberg alles geben um es noch besser zu machen.

Der erste Lauf zum Nachschauen

Der zweite Lauf zum Nachschauen

Rangliste

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Weltcup Auftakt

Endlich ist es soweit. Nach 4 Vorbereitungsrennen im ICC und nun 2 Trainingswochen hier in Sigulda steht morgen Samstag um 9:30 Uhr (8:30 Uhr Schweizerzeit) das erste Weltcuprennen der Saison 2018/19 auf dem Programm. Die Trainings sind recht gut verlaufen und ich fahre im grossen Mix mit. Da seit 2011 kein Internationales Rennen und seit 2005 gar kein Weltcup mehr hier stattfanden, fehlen allen Athleten auf der technisch sehr anspruchsvollen Bahn etwas die Fahrten und die Erfahrung. Somit kann morgen mit einem belebten und spannenden Rennen mit vielen neuen Rekorden gerechnet werden. Ich werde mit der Startnummer 21 von 24 Startenden erst gegen Schluss ins Geschehen eingreifen dürfen. Drückt mir die Daumen!!

Das Rennen kann live auf dem Youtube Kanal des Verbandes mitverfolgt werden:

Der erste Lauf der Herren am Samstag ab 8:30Uhr Schweizerzeit

Intercontinental Cup 3&4

Bereits sind die ICC-Rennen Nummer 3 und 4 in Winterberg Geschichte und die Vorbereitungen auf den Weltcupauftakt in etwas mehr als einer Woche in Sigulda gehen in die heisse Phase.
Ich konnte in Winterberg sowohl fahrtechnisch als auch abstimmungstechnisch nochmals einen Schritt machen. So konnte ich im ersten Rennen dann auch trotz nicht ganz optimalen Fahrten den 13. Schlussrang erreichen. Zum zweiten Rennen am Samstag wurde dann das Wetter etwas schlechter wodurch die Bahn stärker aufreifte als noch am Vortag. Dadurch lief meine Kufe mit der höheren Startnummer im ersten Lauf nicht wirklich gut. Zusammen mit dem verkorksten 2. Lauf lag dann nicht mehr als Rang 16 drin. Aber jetzt wissen wir, dass diese Kufe Reif nicht mag und nur bei glänzender Piste wirklich gut läuft.

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Intercontinental Cup 1&2

Letztes Wochenende fanden die ersten beiden Intercontinental Cup Rennen der Saison in Innsbruck/Igls statt. Ich fahre dieses Jahr die ersten 4 Rennen dieser Serie als Vorbereitung auf den Weltcup. Zum einen kann ich so bereits auf den Bahnen trainieren wo dann später die Weltcups auch stattfinden werden, zum anderen kann ich hier auch Punkte sammeln und so allenfalls ein Schlechtes Weltcupresultat damit ersetzen.
Die Rennen liefen jedoch mit den Schlussrängen 17 und 16 nicht ganz nach Wunsch. Ich konnte zwar in den Trainings einiges an Material testen und war mit der letzten Schlitteneinstellung und Kufenwahl im Training auch mit von der Partie. Auch am Start konnte ich, trotz des verzögerten Trainingsstandes, bereits mit unerwartet schnellen Zeiten mithalten. Aber in der Bahn konnte ich mich aufs Rennen hin dann nicht wie meine Konkurrenten nochmals um einiges steigern. So fehlten mir gut 3-4km/h im unteren Bahnteil, wodurch ich ab Bahnhälfte dann jeweils ziemlich durchgereicht wurde.
Doch nun sind wir bereits nach Winterberg zu den nächsten ICC Rennen weitergereist. Hier gilt es nun weiter an der Schlitteneinstellung zu arbeiten um dieses Geschwindigkeitsproblem in den Griff zu bekommen. Dazu bleiben mir jetzt noch 4 Tage oder 8 Fahrten bis am Freitag das nächste Rennen ansteht.

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Vorbereitungslager

In den letzten Wochen war ich mit dem Kader zur Vorbereitung auf die Saison auf zwei Bahnen unterwegs. Erst waren wir eine Woche im Lettischen Sigulda wo wir den Fokus auf viele Fahrten gelegt haben um schnell das Fahrgefühl wiederzufinden und an den Schlitteneinstellungen zu arbeiten. Die Bedingungen auf der technisch anspruchswollen Bahn waren ideal und so konnten wir alle einen grossen Schritt machen und uns auch Fahrerisch weiterentwickeln.
In der folgenden Woche waren wir dann in Deutschland am Königssee wo wir mit dem Testen weiterfahren wollten. Doch der Föhnsturm der letzten Tage machte uns und der Bahn zu schaffen. Das Eis veränderte sich zu stark und wurde zu langsam um effizient testen zu können. Somit haben wir den Fokus auf die Fahrlage gelegt und an unserer Position auf dem Schlitten gearbeitet.

Nun geht es dann auch schon mit den ersten Rennen los. Ich werde am 15. November in Innsbruck zum Intercontinental Cup zum ersten Mal im Einsatz stehen. Ich nutze die früher startenden ICC Rennen als Trainings unter Rennbedingungen bevor es dann am 8. Dezember mit dem Weltcup losgeht.

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Leistungstest zum Sommerabschluss

Dieses Wochenende fand mit dem Leistungstest in Magglingen der letzte Kaderzusammenzug statt bevor es aufs Eis geht. Obwohl dieses Jahr ein etwas umgestellter Leistungstest stattfand, sind doch einige Disziplinen gleich geblieben. So zum Beispiel der 60m Sprint. Hier konnte ich mich um ganze 0.3s steigern und meine PB deutlich senken. Auch sonst konnte ich in allen Disziplinen mit den Bestwerten auftrumpfen. Der Kurs stimmt also und ich bin definitiv bereit und heiss aufs Eis.

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Noch bleiben 2 Wochen um die letzten Details am Material zu richten, bevor es am 20. Oktober dann los geht Richtung Sigulda (LAT) wo am dem 22. Oktober dann die ersten Fahrten endlich auf mich warten. Für alle ungeduldigen die aufs erste Rennen warten, dass wird dieses Jahr leider dann erst am 8. Dezember stattfinden. Aber ich habe euch zum Überbrücken und etwas Lust auf den Saisonstart zu machen ein kleines Portrait von mir auf YouTube geladen. Vielen Dank an meinen Sponsoren die Raiffeisen Bank Marly-Cousimbert für dieses coole Video.



Erstes Sommertrainingslager

Letzte Woche fand das erste Sommertrainingslager der Schweizer Skeletonis in Andermatt statt. Eine Woche lang sind Elite, Junioren und Jugend Olympiaden Kandidaten zusammen der Hitze im Unterland gewichen und haben im kühleren Andermatt in der Höhe an ihrer Starttechnik und Physis gearbeitet. Dabei kam natürlich auch der Spiel und Spass Faktor beim Volleyball und Badminton in den lockeren Einheiten und natürlich dem regenerativen Baden im Eiskalten Fluss nicht zu kurz.

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Für mich waren es die ersten Schübe am Skeletonschlitten in dieser Saison. Nach ein paar Schüben und das System wieder zu finden habe ich gleich am zweiten Tag einen kleinen Einstiegstest gemacht um zu sehen wo ich jetzt mit der neuen Trainingsausrichtung und nahezu ohne Krafttraining liege. Am Abriss war ich leicht langsamer (3/100s) als vor einem Jahr, hier merkt man das mangelnde Krafttraining. Hinten raus war ich dann aber flott unterwegs und kam bis auf 1/100s an meinen Startrekord von letztem September ran. Der neu eingeschlagene Weg mit etwas reduziertem Training und mehr Fokus auf der Lauftechnik und -effizienz trägt also bereits seine Früchte. Wie es jetzt dann weitergeht mit gesteigertem Krafttraining wird sich beim nächsten Trainingslager zeigen. Aber ich bin zuversichtlich nochmals einen Schritt nach vorne machen zu können und dann meinen Startrekord angreifen zu können.

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Erstes Anschubtraining

Letztes Wochenende waren mein Trainingspartner und Teamkollege Marco und ich zum ersten Kurztrainingslager in Andermatt. Wir haben diesen Frühling so einiges an unseren Trainingsabläufen verändert und wollten nun mal sehen wie sich das auf unsere Leistungen am Start bisher wiederspiegelt. Da unser Rollenskeleton nach ein paar Revisionsarbeiten den Weg leider noch nicht bis nach Andermatt gefunden hatte mussten wir kurzfristig unseren Plan etwas umstellen und uns im Bobanschub versuchen. Die Technik am Schlitten ist zwar ziemlich verschieden, trotzdem war es für uns eine gute Abwechslung im Training. Ein neuer Reitz mal in einer anderen Position einen Schlitten zu schieben und mit langen Läufen auch etwas in die Übergeschwindigkeit zu laufen und somit vermehrt auf die Bein und Fusstechnik beim Starten zu schauen. Vor allem war es aber auch eine Auflockerung mal zu zweit einen Zweierbob anzuschieben und zu lachen wenn man nicht so sauber in den Schlitten kam wie der andere.

Dank der Anwesenheit des Bobteam Follador am Sonntag konnten wir uns dann trotzdem etwas Vergleichen und unsere geschobenen Zeiten etwas Einordnen. Der neue Trainingsweg scheint seine Früchte zu tragen und zumindest am Bobschlitten sind wir sicher nicht langsamer als vor einem Jahr. Aber warten wir mal ab was das erste Trainingslager mit dem Skeletonschlitten Anfang August zeigen wird.

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Saisonrückblick

Die Saison ist schon eine Weile durch, und der Aufbau für die Nächste hat schon wieder begonnen. Höchste Zeit nochmals zurückzuschauen und definitiv mit der letzten Saison abzuschliessen.

Alles begann im Frühling vor einem Jahr mit dem Aufbautraining. Nach der komplett verpatzten Saison wollte ich so etwas nie mehr erleben und habe deshalb alles gegeben um die nächste Saison Top fit vorbereitet zu sein. Das hiess konkret nach 8h Arbeit, 3-mal die Woche 3h in den Kraftraum, 2 Mal die Woche 2-3h auf die Laufbahn und dazu einmal die Woche zur Regenration 1h aufs Velo oder Joggen gehen. Dazu kamen regelmässige Besuche beim Mentaltrainer und ein paar Anschubtrainingslager über die Wochenenden. Viel Zeit für Freizeit und Kollegen blieb da nichtmehr. Eine grosse Entschuldigung an der Stelle an alle die ich in der Zeit nicht viel gesehen habe. Doch wie sich herausstellen sollte hat sich der Aufwand gelohnt. Bereits Ende Sommer konnte ich meinen eigenen Startrekord auf unsere Anschubbahn unterbieten.

Richtig los ging es dann mit den Selektionen in Sigulda. Ich hatte da Fahrerisch noch einige Mühe mich zurechtzufinden und eine gewisse Konstanz zu finden, ein Problem dass sich durch die ganze Saison durchziehen sollte. Aber dank meines unglaublich stark gewordenen Starts konnte ich mich für einen der beiden Weltcupstartplätze empfehlen.

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Nach einer Woche Zwangsferien wegen dem warmen Wetter in Lake Placid. Ging es dann in Whistler wieder weiter. Es stand ein doppelrennen im Nord America′s Cup als Vorbereitung an. Wieder hatte ich im Training grösste Probleme (2-3 Beinahestürze). Aber im Rennen klappte es dann auf einmal. Ich konnte mit jeweils zwei mässigen Läufen trotzdem 2-mal auf Podest fahren.

Mit viel Selbstvertrauen ging es zurück nach Placid für den ersten WC der Saison. Ich war topmotiviert. Doch ich fand mich nicht zurecht und wurde 30ter und vorletzter. Abhacken und weiter nach Park City. Doch erneut lief es nicht so recht. Schlussrang 29. Wieder fing das Hadern mit dem Material und der Einstellung an, wie im Vorjahr. Notbremse, dass wollte ich nicht. Also zurück zu einem Basis Setup in Whistler, dazu gute Erinnerungen. Der Start und der obere Teil liefen gut, doch dann ein grosser Fahrfehler, der vor allem viel Geschwindigkeit kostete. Schlussrang 28. Naja nicht was ich wollte. Aber es ging zumindest stetig bergauf.

Nun Stand Europa an. Das sind eher meine Bahnen und meine Bedingungen. Doch erst musste ich mich in einem erneuten Selektionsrennen in Winterberg beweisen. Dies gelang dank konstanten Fahrten und guten Starts mit einem sehr deutlichen Sieg souverän. Somit ging es auch sehr positiv eingestellt in das Weltcuprennen. Die Erwartungen waren gross, das erste Olympiaticket sollte her und war in Reichweite. Doch dann im Rennen, Schneefall für die ersten 4 Starter, worunter ich. Unfaire Bedingungen und somit keine Chance irgendwas zu Reissen. Naja wenigstens lag es diesmal nicht an mir. Ich bin auf dem richtigen Weg und es bleiben noch ein paar Rennen.

Igls, die Trainings waren ok, das Setup auch. Ein grosser Schritt nach vorne war möglich, aber für ein Olympiaticket bräuchte es einen Exploit. Startnummer 1 sollte da nicht helfen, eine zu knapp gespritzte und klebrige Bahn warf mich zurück. Schlussrang 29. Erneuter Rückschlag.

Nun gab es erstmal eine Woche Trainingslager in Altenberg um etwas den Kopf zu leeren und wieder einmal ohne Druck einfach nur zu fahren und die schlechten Resultate zu vergessen. Das funktionierte sehr gut und brachte mir viel Ruhe und Gelassenheit zurück. Was für die folgende Schweizermeisterschaft wortwörtlich Gold wert war. In den Trainings lief es da überhaupt nicht. Doch ich lies mich nicht aus der Ruhe bringen. Ich war endlich mal ganz allein für mich zuständig, ohne offiziellen Trainer oder Betreuer und konnte mein Ding durchziehen. Ich habe fast jeden Abend meinen Schlitten komplett zerlegt und wieder zusammen gebaut. Habe dabei immer wieder alles kontrolliert und weil nichts falsch war einfach mal die Balance etwas zurückgenommen für mehr Stabilität und Sicherheit. Das war für mich der richtige Weg und ich wurde immer schneller. Im Rennen konnte ich dann noch einen Bomben Start auspacken und lies so der Konkurrenz keinen Stich und holte meinen ersten Schweizermeister Titel!!!

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Nach diesem Erfolg liess ich es still werden um mich. Ich wollte den Fokus auf den Sport und mein Ziel den Olympischen Spielen legen. Vollgepumpt mit Selbstvertrauen lief das sehr gut. Die Trainings in Altenberg zum 6ten Weltcup und somit vorletzten Qualirennen für die Spiele waren zwar erneut etwas durchzogen, aber ich liess mich nicht aus der Ruhe bringen und blieb meiner Linie treu. Das war die Richtige Entscheidung. Mit etwas Starnummernglück, frühe Nummer und abbauende Bahn und einem bomben Start schaffte ich es auf Zwischenrang 14. Boah, woher kam der Lauf denn? Da schaltete sich der Kopf ein. Grosser Fehler. Die Nerven flatterten und es ging nichts mehr im zweiten Lauf. Ich viel auf Rang 20 zurück. Die Enttäuschung war riesig, Olympia war quasi weg. Es bräuchte jetzt einen Exploit in St. Moritz und viel Goodwill der Selektionsbehörde.

In St. Moritz hatte ich wieder alles in den Trainings, es konnte reichen aber es konnte auch mit einer Klatsche enden. Somit ging ich locker und ohne grosse Erwartungen ins Rennen, ich wusste zwar dass eine Quali noch möglich war, aber es bräuchte einen Exploit der nicht unbedingt zu erwarten war. Und siehe da, Zwischenrang 12. Da war der gesuchte Lauf! Jetzt ruhig bleiben und kein zweites Altenberg. Einfach ruhig und sicher den zweiten Lauf ins Ziel bringen. Möööp falsche Einstellung. Nichts ging mehr, ich klammerte Linie wollte jeden Fehler verhindern und machte dadurch nur noch mehr davon. Schlussrang 19, weg war Olympia. Ich hoffte zwar noch auf den Goodwill der Selektionäre, aber ich hatte nur die geforderte 1 Mal Top10 Startzeit 6 Mal geliefert und jeweils einen Top16 Lauf und nicht 2 Top16 Endzeiten. Trotzdem bekam die Schweiz einen Startplatz für die Spiele und ich war der aktuell stärkste Schweizer.

Kurz vor dem Rennen am Königssee kam die ernüchternde Nachricht: Keine Selektion. Der Startplatz wird an das IOC zurückgegeben, kein Schweizer vertritt uns an den Olympischen Spielen. Obwohl es absehbar war, war meine Enttäuschung riesig. Entsprechend lief der letzte Weltcup am Königssee, auf einmal war auch Schlagartig die ganze Luft raus und es kam keine Leistung mehr von mir. Schlussrang 23. Aber es Reichte noch um Haaresbreite um in den Top50 der Weltrangliste zu bleiben und somit das absolute Minimalziel, den zweiten Weltcupstartplatz für nächsten Winter zu halten, zu erreichen.

Die Saison ging zwar mit einer momentanen riesigen Enttäuschung zu Ende, aber diese war nur von kurzer Dauer. Ich habe selbst die geforderten Ziele nicht erreicht, kann also auf niemanden wütend sein. Aber auch auf mich kann ich nicht wütend sein. Es war der extremste Steigerungslauf meiner Karriere. Ich bin vom Mittelfeld des Europacups in Jahresfrist in die Top12 im Weltcup gefahren. Zwar nur in einem Lauf, aber es war wohl kaum zu erwarten dass ich gleich im ersten Anlauf auch den zweiten Lauf sauber hin bekomme. Und ich habe es in die Top3 am Start geschafft. Das Sommertraining hat sich definitiv gelohnt. Mit diesem Wissen und diesen positiven Punkten geht es nun in die Vorbereitung für die nächste Saison und den nächsten Olympischen Zyklus.

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Startnummer erneut kein Glücksbringer

Kaum zu glauben nach dem Auslosungspech in Übersee wurde ich in Igls bereits zum zweiten Mal vorgelost. Diesmal gab es sogar dir Nummer 1. Aber wie sich herausstellen sollte war dies auch diesmal nicht beste Nummer wie sie es noch in Übersee war als die Bahnen aufreiten. Diesmal war zwar kein Schnee der uns das Rennen neu durchmischte, aber die Bahn wurde etwas zu kurz vor dem Rennlauf gespritzt. Das Wasser war noch nicht wollständig in das Eis eingezogen und dadurch klebte das Eis noch. Dies spürte man als Athlet vor allem am Start, da der Schlitten doch deutlich mehr wiederstand bot als gewohnt. In der Bahn dann wurde man das Gefühl einfach nicht los, dass der Schlitten keine Geschwindigkeit aufbaute. Davon klagten doch einige Athleten sogar aus der Top Gruppe mit den Startnummern 6 bis 15. So wurde die Bahn dann nach und nach immer schneller und abermals zog fast das ganze Feld an mir vorbei. Etwas was doch ein bisschen auf die Moral drückt, zumal ich das Gefühl hatte einen soliden Lauf gezeigt zu haben. Schlussrang 29 ist jedenfalls deutlich unter meiner Leistung und nicht der gesuchte Abschluss vor der Weihnachtspause.
Die Enttäuschung ist nach so einem Rennen sehr gross, aber was will man machen, Skeleton bleibt eine Sportart wo Bahnbedingungen die Rennen beeinflussen, damit muss man rechnen und sich daran anpassen können. Deshalb sind wir jetzt auch nach dem Rennen noch eine Woche nach Altenberg gefahren. Dort wird das nächste Weltcuprennen Anfang Januar stattfinden. Die paar extra Fahrten konnten wir gut gebrauchen um uns bereits die Bahn etwas einzuprägen und zum ersten Mal diese Saison ohne Renndruck zu fahren und ein bisschen am Material zu testen. Denn bereits am Dienstag geht es in St. Moritz wieder mit den Rennen weiter und zwar der Schweizermeisterschaft. Doch bis dahin wünsche ich allen eine besinnliche Weihnachtszeit.

Der erste Lauf zum Nachschauen.

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Weltcup in Innsbruck

Morgen Freitag steht bereits der 5. und somit auch letzte Weltcup vor der Weihnachtspause an. Nach nur 4 Trainingsläufen wegen des Schneefalls hoffe ich, dass mich morgen nun auch das Wetterglück mal trifft. Das Losglück bei der Nummernauslosung war mir zumindest schon mal hold und ich werde morgen das Rennen sogar gleich eröffnen können. Um 10:00Uhr geht es los. Drückt mir die Daumen.

Das Rennen kann live auf Youtube mitverfolgt werden:

Der erste Lauf der Herren am Freitag 10:00Uhr

Wetterpech in Winterberg

Die Trainingswoche in Winterberg war super verlaufen und auch die Startnummernauslosung hatte mit der Startnummer 2 auch mal für mich gut geendet. Entsprechend motiviert und zuversichtlich bin ich am Freitag ins Rennen gestartet. Anfangs dachte ich auch dass sogar das Wetter für mich mitspielt. Bei starkem Schneefall wird die Bahn von Schlitten zu Schlitten immer langsamer, noch mehr als die sonst schon üblichen hundertstel wegen des Aufreifens der Bahn. Nach meinem doch recht gut gelungenen Lauf war ich dann entsprechend zufrieden im Ziel. Doch leider spielte das Wetter bereits einen Schlitten später gegen mich. Es hörte fast komplett auf zu schneien, wodurch die Wischteams der Bahn den Schnee um einiges besser aus der Bahn brachten und die Bahn immer wie schneller wurde. So wurde ich nach und nach weiter durchgereicht. Und endete auf dem 26ten Schlussrang des 1 Lauf Rennens. Der Zweite Lauf wurde wegen des starken Schneefalls nach mehrmaligem verschieben abgesagt.
Die Enttäuschung ist natürlich nach so einem Rennen sehr gross, zumal ich mir zurecht gute Chancen auf die erste Olympialimite ausrechnen durfte. Aber was will man machen Skeleton bleibt eine Outdoorsportart wo das Wetter die Rennen auch mal unfair beeinflussen kann. Aber ich weiss jetzt dass ich fahrerisch in Europa absolut mithalten kann und die Olympialimite in griffweite liegt. Die nächste Chance zur Quali habe ich bereits nächsten Freitag auf meiner Lieblingsbahn in Igls bei Innsbruck.

Der erste Lauf zum Nachschauen.

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Weltcup in Winterberg

Letzten Sonntag musste ich mich erst in einem Schweiz-internen Selektionsrennen hier in Winterberg beweisen. Es ging dabei darum nach dem durchzogenen Saisonstart aller Schweizer Herren zu bestimmen wer die nächsten Weltcuprennen vor der Weihnachtspause bestreiten wird. Ich konnte mich bei dem Rennen mit jeweils Start- und Laufbestzeit in beiden Läufen um 0.7s vor Riet Graf und 2s vor Marco Rohrer durchsetzen. Somit geht es für mich nun morgen schon mit dem 4ten Weltcuprennen hier in Winterberg weiter. Die Trainings waren schon mal um einiges besser als noch in Übersee und auch bei der Startnummernauslosung hatte ich etwas mehr Glück und werde das Rennen mit der Nummer 2 in Angriff nehmen können. Die Tendenz geht also steil nach oben, drückt mir die Daumen, dass es so weiter geht morgen!

Das Rennen kann live auf Youtube mitverfolgt werden:

Der erste Lauf der Herren am Freitag 13:15Uhr

Mangelnde Erfahrung in Überssee

Auch das dritte Weltcuprennen der Saison brachte nicht das erhoffte Ergebnis. Nachdem vor einem knappen Monat im Nord Americas Cup hier alles recht gut lief und ich gleich zweimal auf das Podest fahren konnte, wurde ich auf der gleichen Bahn zum Weltcup im Training nie richtig warm. Die Fahrten waren Ok, aber der Speed war nicht da. Zum Rennen hin sollte es nicht besser Laufen, zwar war der Speed im Verhältnis zur Fahrt deutlich besser, aber die Fahrt selber dafür eine Katastrophe. Oben raus die ersten 2 Kurven habe ich etwas zu viel gearbeitet und dann in der 6 zu wenig. Die Folge war ein kleiner Klapper aus der 6 was nicht weiter schlimm wäre, aber die Folge davon dafür umso mehr. Bereits leicht rutschend und spät bin ich in die 7 gefahren welche mich dann sofort weggedreht hat und mich zusammen mit meinem wohl etwas zu zackigen einlenken zum seitlichen Rutschen in der Kurve gebracht hat. Dadurch war der ganze Speed weg und eine bessere Zeit unmöglich.
Nun geht es zurück nach Hause und dann weiter in Europa. Diese Bahnen kenne ich alle wesentlich besser, wodurch ich auch auf einen solchen Fehler wie heute besser reagieren könnte und dieser mich nicht wieder so viel Zeit kosten sollte.

Der erste Lauf zum Nachschauen.

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Überseeabschluss in Whistler

Morgen steht bereits das dritte und letzte Weltcup Rennen der Überseetour hier in Whistler (CAN) an. Nach zwei doch eher durchzogenen ersten Rennen in den USA werde ich nun alles geben um mich vor der Europatournée noch etwas steigern zu können. Mit Startnummer 30 werde ich den ersten Lauf als letzter Schlitten beenden. Somit wird man sofort wissen wo ich landen werde. Drückt mir die Daumen damit es unter die ersten 20 und somit den 2. Lauf reicht.

Das Rennen kann live auf Youtube mitverfolgt werden:

Der erste Lauf der Herren am Samstag 19:00Uhr Schweizerzeit

Weitere Schwierigkeiten in Park City

Am Samstag fand der zweite Weltcup in Park City statt. Nachdem ich mich im Training kontinuierlich steigern konnte und die Trainingszeiten sehr eng beieinander waren, wusste ich, dass hier so einiges möglich sein konnte. Leider in beide Richtungen. Mit dem 29. Platz bin ich nicht zufrieden, aber es ist die logische Konsequenz für die schlechte Fahrerische Leistung die ich bot. Mit Sicherheit waren auch die Bedingungen mit fast 10° kühleren Temperaturen anders und vor allem schneller als im Training, aber ich muss es auf meine Kappe nehmen, dass ich mich nicht genug an diese anpassen konnte und bereits vor die Kurve 5 gefahren bin. Leider kann es auch mal passieren dass man die schlechteste Leistung im Rennen zeigt. Damit muss man als Athlet umgehen können. Nun heisst es schnell vergessen und den Fokus auf die nächste Bahn legen. Denn schon morgen startet hier in Whistler das offizielle Training zum 3. Weltcup. Wo ich am Samstag dann mit guten Erinnerungen an meine zwei Podest plätze aus dem NAC vor 3 Wochen starten werde.

Der erste Lauf zum Nachschauen.

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Harziger Weltcup Auftakt

Letzten Freitag fand der erste Weltcup der Olympischen Saison 2017/18 in Lake Placid statt. Mit dem 30. Platz konnte ich meinen eigenen Erwartungen nicht gerecht werden. Obwohl ich wusste, dass mir die Bahn mit ihre schnellen und eckigen Kurven Übergängen und den abrupten Druckwechseln nicht besonders liegt, habe ich mir doch eine etwas bessere Platzierung erhofft. Dies zumal ich auch am Start einen grossen Schritt nach vorne machen konnte und die 5. schnellste Startzeit hinlegen konnte. Aber irgendwie fehlte mir von oben bis unten der Speed. Und mit dem groben Fahrfehler Ausgang Kurve 14 und den vielen Schlägen auf der Überfahrt zur 17, war eine bessere Rangierung nicht mehr möglich. Nun heisst es abhacken und weiterfahren, denn wir sind bereits wieder weitergereist nach Park City wo am Samstag bereits der Zweite Weltcup der Saison auf dem Programm steht. Diese Bahn sollte mir wesentlich besser liegen. Aber mal schauen wie die ersten Trainingsfahrten morgen nach dem Reisetag und den 2 Ruhetagen aussehen werden. Die Temperaturen sind mit 15° jedenfalls schon mal wesentlich wärmer als beim Rennen in Placid und ich habe mich auch schon wieder gut akklimatisiert. Drückt mir die Daumen!

Der erste Lauf zum Nachschauen.

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Vorbereitung in Amerika und Weltcup 1 in Lake Placid (USA)

Bereits am 21. Oktober ging es los nach Lake Placid wo eine Trainingswoche geplant war, richtig gehört, geplant. Am Montag 23. Waren noch 2 Trainingsläufe möglich, aber ab da hat uns das warme Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht und aus dem Fahrlehrgang wurde ein Athletik-Lehrgang. Leider war die Kühlung der Bahn zu wenig stark um bei 20°, Wind und Regen das Eis auf der Bahn zu erhalten.
Am 29. Oktober ging es dann weiter an die nächste Bahn, nach Whistler. Dort haben wir am Doppelrennen zu den Nord Americas Cup #1 und #2 teilgenommen. Dies als Trainingslager für den Weltcup auf der gleichen Bahn Ende November und als internationales Testrennen vor dem Weltcup Auftakt in Lake Placid. Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit 4 katastrophalen Fahrten und beinahe Stürzen an den ersten beiden Tagen konnte ich mich dann in den ersten beiden offiziellen Trainings stetig steigern. Im Abschlusstraining ging es dann etwas drunter und drüber, im ersten Lauf leistete ich mir einen Totalaussetzer welcher mit einer Fahrt auf dem Rücken durch die Kurve 7 den Höhepunkt erreichte, aber ich kam zurück auf den Schlitten und heil ins Ziel. Im zweiten Lauf fuhr ich dann die 5. Schnellste Zeit. Somit war für die beiden Renntage alles möglich. Doch diesmal hatte ich meine Nerven im Griff. Die Fahrten waren zwar immer noch nicht so sauber wie sie es dann für den Weltcup sein müssen, aber ich könnte mich erneut von Lauf zu Lauf steigern und mit jeweils Top Startzeiten beide Male auf Podest fahren und 2 Bronzemedaillen abholen.

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Mit dem guten Gefühl ging es nun nach Lake Placid zum ersten Weltcup. Hier gab es immer noch witterungsbedingt nur 2 Trainingstage und 4 Trainingsläufe vor dem Rennen. Ich hatte jeweils etwas Mühe mich auf die doch etwas zackigere Bahn umzustellen, bin aber zuversichtlich dass es zum Rennen hin am Freitag besser gehen wird. Am Donnerstag, 9. November geht es um 08:30Uhr (14:30Uhr Schweizerzeit) los mit dem Rennen der Damen. Mit am Start meine Teamkollegin Marina mit der Startnummer 20. Am Freitag ebenfalls um 08:30Uhr (14:30Uhr Schweizerzeit) geht es dann auch für mich los. Mit Startnummer 31 werde ich den ersten Lauf dann beenden. Leider hatte ich bei der Startnummern Auslosung weniger Glück als mein Teamkollege Riet der das Rennen bereits mit der Nummer 4 in Angriff nehmen wird. Drückt uns die Daumen für ein gutes Resultat auf der technisch sehr anspruchsvollen Bahn in Lake Placid.

Die Rennen können auf Youtube live mitverfolgt werden:

Das Rennen der Frauen am Donnerstag 14:30Uhr Schweizerzeit

Das Rennen der Herren am Freitag 14:30Uhr Schweizerzeit

Weltcup Nomination!!!

Es ist geschafft!!! Nach 2 strengen Wochen im verregneten Sigulda (LAT) standen am Freitag und Samstag die beiden Selektionsrennen an. Dank starken Startzeiten und jeweils zwei guten 2. Läufen konnte ich beide Selektionsrennen für mich entscheiden. Ausschlaggebend waren jedoch nicht die Rennresultate sondern die Platzierungen der einzelnen Läufe, doch mit 2 Siegen und 2 mal Rang 3 reichte es um mich auf dem zweiten Platz hinter Riet einzureihen und somit den zweiten Weltcup Platz einzunehmen.

1. Rang: Riet Graf (1/2/1/3)
2. Rang: Ronald Auderset (3/1/3/1)
3. Rang: Marco Rohrer (2/3/2/2)
4. Rang: Basil Sieber (4/4/4/4)
Der schlechteste Rang wurde jeweils gestrichen.

Jetzt geht es darum sich ein paar Tage zu erholen bevor es bereits am nächsten Samstag nach Übersee geht zu den nächsten Trainingslagern. Ich werde die Zeit auch nutzen um meine starke Athletische Form zu halten und etwas am Mentalen zu arbeiten damit es im Weltcup dann auch mit den ersten Läufen klappt. Dann ist auch die Olympiaquali mit 2 Top 16 Platzierungen absolut in Reichweite.

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Neuer Startrekord!!!

Vom 8. bis zum 10. September fand der letzte Trainingszusammenzug des Nationalkaders in Andermatt statt. Unter nahezu winterlichen Bedingungen mit 10cm Schnee zum Sonntag, wurde fleissig an der Starttechnik gearbeitet. Ich konnte weiter Fortschritte machen. Dies vor allem in der zweiten Phase des Starts wo es wichtig ist zu “fliegen“ und dann auch beim Aufsprung. Mit der Annäherung an die Wettkampfphase und dem entsprechend angepassten Trainingsplan kommt nun auch die Explosivität in den ersten Schritten. Gepaart mit den genannten Fortschritten hat es dann, wenn auch nur knapp, bei kühlen und suboptimalen Bedingungen gereicht für einen Startrekord! 0.01s tiefer als vor Jahresfrist, liegt die neue Bestmarke nun bei 4.58s.
Mit dem Wissen der schnellste Schweizer zu sein geht es nun in die letzten Vorbereitungswochen und dann mit einer grossen Portion Selbstvertrauen am 2. Oktober nach Sigulda aufs Eis.

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Der Startrekord wackelt

Letztes Wochenende fand ein weiterer Trainingszusammenzug des Nationalkaders statt. Erneut wurde fleissig an der Starttechnik gearbeitet. Die Resultate stimmen mich weiter sehr positiv für den kommen Winter. Im Gegensatz zum letzten Trainingslager konnte ich die intensive Belastung schon viel besser wegstecken und auch die Start Technik lief wieder einwandfrei, als hätte ich nie was anderes gemacht. Und auch die Explosivität fängt langsam an zurückzukommen, auch wenn sich die Starts noch nicht so locker rund anfühlen wie letzten Winter so sind doch die Zeiten bereits vergleichbar mit dem Saisonbeginn letzten Jahres, und da kommt jetzt im nächsten Monat noch die grosse Steigerung mit der Leichtigkeit. Mit der Umstellung des Trainings auf den Rennbetrieb werde ich immer nochmal einen Ticken schneller. Zum Vergleich bin ich vor Jahresfrist 4.70 gestartet und dann am September Startrekord gelaufen mit 4.59. Jetzt bin ich schon im August 4.61 gelaufen, wer weiss also wohin es noch geht, aber der Startrekord wackelt schon mal gewaltig!

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Erstes Trainingslager in Andermatt

Letztes Wochenende fand der bereits dritte Trainingszusammenzug des Nationalkaders statt. Für mich war dies jedoch nach Beendigung meiner Masterarbeit das erste Trainingslager der Olympiavorbereitung. Ich habe zwar wie alle andern Athleten auch bereits kurz nach Ostern mit dem Aufbau (Kraft- und Sprinttraining) angefangen, habe allerdings erst noch den Fokus auf das Studium gelegt. Jetzt nach dem Antritt der Stelle als Entwicklungsingenieur bei der Johnson Electric AG in Murten in einem super sportbegeisterten Team kann ich befreiter und fokussierter die letzten 2 Monate der Vorbereitung angehen, und meiner Starttechnik den letzten Feinschliff geben zu können.

Die Resultate meines ersten Anschubtrainingslagers waren sehr positiv. Zwar fehlt noch etwas die Substanz und ich hatte ziemliche Mühe das ganze Wochenende die volle Leistung abzurufen und in der zweiten Phase des Starts, nach dem Knick fehlt noch etwas die Leichtigkeit, dies passt aber mit dem Trainingsplan überein. Am Abriss, bei den ersten 3-4 Schritten habe ich aber einen deutlichen Fortschritt zu letzter Saison erreicht und bin auch technisch schon wieder top unterwegs und es geht darum in den nächsten 2 Trainingszusammenzügen (nächstes Wochenende und Anfang September) die kleinsten Details noch zu korrigieren. Den ersten Schritt wenige cm verlängern, den Arm noch etwas sauberer schwingen lassen, etc. Cédric, mein Konditionstrainer, ist überglücklich über meine technischen Leistungen und meinte bereits, wir suchen jetzt Fehler wo keine sind und versuchen das perfekte zu perfektionieren.

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Eine Saison des Neuanfangs

Man muss einen Schritt zurückgehen können um stärker zurückzukehren.

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Eine harte Saison mit vielen Rückschlägen ist nun zu Ende. Der Schlittenwechsel den ich auf diese Saison getätigt habe, hat mehr Anpassungszeit gebraucht als erhofft, und so wurde zur bestimmenden Komponente dieser Saison.
Alles begann mit intensiven Vorbereitung Wochen erst Sigulda (LAT) wo es ums einfahren ging, dann weiter auf die besser bekannten Bahnen in Europa (Altenberg, die Rodelbahn in Oberhof und Königssee) um sich den Feinschliff für die Saison zu holen. Auf diesen Bahnen lief für mich alles rund, zu rund wie sich später herausstellen sollte. Ich konnte jeweils gut mit meinen Teamkollegen mithalten und mich auf technisch anspruchsvollen Passagen gar absetzen. So ging es dann voller Selbstvertrauen und Überzeugung nach Übersee auf die weniger bekannten Bahnen Whistler und Lake Placid. Doch dort sollte sich dann beim ersten internationalen Vergleich herausstellen, dass ich gar nicht da war wo ich es erwartete. Ein herber Rückschlag. Ich verlor viel zu viel Zeit, über 2s pro Lauf auf die direkten Konkurrenten. Ich habe angefangen zu grübeln und am Material zu pröbeln und habe mich so komplett im Setup verloren. Und je mehr ich umstellte desto schlechter wurde mein Gefühl. Der Schlitten wurde kaum schneller und ich verlor komplett das Selbstvertrauen. So sollten es in Übersee dann auch meine zwei einzigen Weltcup Rennen diese Saison bleiben. Ich wurde zweimal letzter und kam Mental am Boden zurück in die Schweiz.
Ohne Vertrauen und Fahrgefühl fuhr ich dann an der Schweizermeisterschaft mit. Dort hätte ich einen Platz unter den ersten 2 gebraucht um weiter im Weltcup fahren zu dürfen. Es kam wie es kommen musste, ich hatte riesige Probleme mit der einen Kurve (Bridge) ich biss mir eine Woche lang im Training die Zähne daran aus. Im Rennen klappte es dann im ersten Lauf halbwegs, aber im Zweiten schoss ich mich dort komplett ab und viel von dem sicher geglaubten zweiten Rang mit Ambitionen auf den Titel auf den dritten Rang zurück. So kam das harte Verdikt für mich, ich musste zurück in den Europacup und von null an neu anfangen.
Im Europacup konnte ich mehr Fahrten absolvieren und so mehr Testen und den Schlitten besser auf mich abstimmen als dies im Weltcup möglich gewesen wäre. Aber mit dem ersten Rennen in St. Moritz mit meiner Problemkurve sollte es dennoch nicht viel besser werden. Aber es reichte mir zu Erkenntnis wieder vermehrt auf mein Gefühl zu hören und mich auf mich zu konzentrieren. Und sollte es mir dann bei meinem zweiten Europacupeinsatz in Altenberg (DE) dann auch reichen zweimal den 7. Platz hinter den 4 Lokalmatadoren aus Deutschland und 2 Starken Fahrern aus Russland zu erreichen. Ich hatte zwar noch keine Konstanz aufweisen können aber mit einer 4. Laufzeit im ersten Rennen konnte ich nach einem komplett missratenen Saisonstart wieder etwas Selbstvertrauen tanken. So kam dann auch für mich die Erkenntnis der Saison das man manchmal muss man auch einen Schritt zurückgehen können um dann zwei Schritte nach vorne machen zu können.
Nach meinen Resultaten im Europacup wurde mich Angeboten in den Weltcup zurückzukehren. Aber ich habe mich noch nicht bereit dazu gefühlt. Ich brauchte noch mehr Druckfreie Fahrten um wieder mein Fahrgefühl zu finden. So habe ich mich dann dazu entschieden als einziger Schweizer erstmal eine Woche Trainingslager in Winterberg zu absolvieren. Einen herzlichen Dank nochmals an dieser Stelle an Bernhard Lehmann der dieses Jahr den Europacup betreut hat und mich aus Spass am Sport tatkräftig an der Bahn Unterstützt und betreut hat und mich bei meinem Neuanfang sehr Unterstützt und immer wieder Aufgebaut hat.
Nach Winterberg ging ich dann Selbstständig eine Woche nach Innsbruck (AUT) und einige verlängerte Wochenenden nach St. Moritz bis die Bahn schloss. Hier konnte ich nun mit neuem Selbstvertrauen einiges am Material testen und ich bin nun nach einem letzten Trainingslager komplett ohne Betreuung und Feedback auf meiner Heimbahn in La Plagne (FRA) überzeugt das richtige Schlitten Setup für mich gefunden zu haben und somit besser denn je auf eine kommende Saison vorbereitet zu sein. Ich weiss jetzt wie ich nächstes Jahr Materialtechnisch unterwegs sein werde und dass in diesem Bereich für mich alles passt. Und ich werde mich voll auf mich und mein Fahren konzentrieren können. Was nun mit einem guten Sommer in dem ich viel Selbstvertrauen tanken werde nochmals besser gehen wird.

Ich möchte mich bei all meinen Sponsoren, Supportern, Unterstützern an und neben der Bahn und vor allem meiner Familie bedanken. Sie haben trotz dieses harten Winters stets zu mir gehalten und mich in dieser harten Zeit immer wieder von neuem Aufgebaut haben.

Neuer Schlitten neues Glück

Die Vorbereitung dieses Jahr war Intensiv. 5 Wochen Trainingslager.
Begonnen hat alles mit 10 Tagen in Sigulda (Lettland) auf der Heim Bahn der Dukurs Brüder. Eine Technische Bahn die super geeignet ist um sich Anfang Saison das Technische Fahren wieder anzueignen. Danach ging es für 4 Tage nach Altenberg. Eine uns gut bekannte Bahn aus den diversen Rennserien und die Heim Bahn unseres Trainers Matthias Biedermann. Hier konnte ich erstmals abschätzen wo ich diese Saison stehe und wie ich auf dem neuen Material unterwegs war. Die Zeiten Stimmten mich positiv. So ging es mit einem guten Gefühl auf die Rodelbahn in Oberhof. Ohne die Möglichkeit zu Starten sollten wir uns hier in der technischen Bahn mit schnellen Übergängen noch den letzten technischen Feinschliff holen. Dann gab es erstmals 2 Tage Ruhe zu Hause bevor wir nochmals für 4 Tage zu einem Internationalen Training nach Königssee gefahren sind. Hier machte sich erstmals der Materialumstieg bemerkbar. Auf einer Bahn die Durchaus auch Gleitereigenschaften verlangen merkte ich, dass ich zwar in den technischen Passagen den Schlitten sehr gut im Griff hatte, bei den feinen Lenkbewegungen aber fehlte der Feinschliff noch etwas. Und die 4 Tage am Königssee reichten nicht ganz um diese Lücke zu füllen. So reiste ich nun mit dem Wissen woran zu arbeiten nach eine Woche Erholung nach Whistler zu einer weiteren und letzten internationalen Trainingswoche bevor die Saison startet. Das Gleiten kommt nun langsam zurück aber es wird wohl noch einige Fahrten brauchen bis ich hier auch bei den Top-Leuten bin. Die Bahn selbst in Whistler habe ich nach einigen Startschwierigkeiten und dem Verlust eines Satz Kufen, der dem Beton in Kurve 16 zum Opfer gefallen ist (nach einigen Schlitten ist ein Stück Eis aus der Bahn gebrochen und es entstand ein Loch durch welches mehrere Schlitten fuhren und Ihre Kufen auf dem harten Beton zerkratzten), nun eigentlich recht gut im Griff. Nun werden wir sehen wie weit nach vorne es am nach der intensiven Vorbereitung mit 5 Trainingswochen auf 5 Bahnen, am Samstag 3. Dezember reichen wird. Ich werde auf dem neuen Schlitten mit der Nummer 24 in das erste Weltcup Rennen in Whistler starten. Mein Teamkollege Marco Rohrer startet mit der 22 kurz vor mir. Drückt uns die Daumen!

Die Rennen können auf Youtube live mitverfolgt werden:

Das Rennen der Herren am Samstag 19:00Uhr Schweizerzeit

Saisonrüblick

Die Saison 2015/16 war nun meine zweite Saison im Weltcup. Sie verlief nicht ganz so wie erhofft habe. Ich wollte mich eigentlich zum Vorjahr steigern, was mir zumindest Rangmässig nicht wirklich gelungen ist. Aber rückblickend muss ich sagen, dass sie doch erfolgreich in dem Sinn war, dass ich mein oberstes Ziel erreicht habe. Ich habe es geschafft mich fahrtechnisch und auch Fahrzeitenmässig zu Steigern und vor allem konnte ich erneut sehr viel Erfahrung sammeln.
Zu Beginn standen Fahrlehrgänge in Lillehammer (NOR), Königssee (DE) und Igls (AUT) auf dem Programm. Dort stand für mich im Vordergrund neue Kufen zu testen um metrialtechnisch einen Schritt nach vorn zu machen und natürlich auch Fahrpraxis zu sammeln. Beide Ziele wurden hier erreicht und es ging mit einem neuen, aggressiveren Kurvendesign und auch mit einem aggressiver eingestellten Schlitten in die neue Saison.
Dies machte sich schon beim ersten Rennen in Altenberg bemerkbar. Wo ich vor Jahresfrist noch um den Einzug in den Lauf der besten 20 kämpfen musste und vom Gefühl her perfekt fahren musste, konnte ich mir nun kleine Fehler erlauben und trotzdem unter den ersten 20 landen. Aber der Höhenflug war von kurzer Dauer. Bereits beim zweiten Rennen in Winterberg machte sich die Kehrseite des aggressiven Setups bemerkbar. Bis zu meiner hohen Startnummer hatte die Bahn bei warmem und feuchtem Wetter bereits so stark aufgreift, dass ich mit meiner Kufe keine Chance mehr hatte den Reif zu durchdringen und auf dem schnellen Eis zu fahren. Ich wurde vom Start bis ins Ziel von Zwischenzweit zu Zwischenzeit nach und nach zurückgereicht ohne einen wirklich sichtbaren Fahrfehler. Nach dieser Enttäuschung ging es dann weiter nach Königssee, dritte Station des BMW IBSF Weltcup 2016. Dort ging es erstmal darum wieder in den Fluss von Altenberg zu kommen und den zweiten Lauf der Top 20 zu erreichen. Dies gelang mir so knapp wie nur möglich: 0.01s vor Rang 21. Im Zweiten Lauf hatte ich dann nichts zu verlieren du auch nach vorne schien kaum mehr etwas möglich. So nahm ich den Lauf als Trainingslauf in Angriff. Im Ziel staunte ich dann nicht schlecht über meine saubere fahrt, und die Bomben Zeit. Noch nie ist ein Schweizer auf der Bahn so schnell gewesen. Und so fielen dann auch nach und nach Athleten hinter mich zurück. Zum Schluss hatte ich die 9. Laufzeit gefahren! Dies reichte dann allerdings mit dem Polster aus dem ersten Lauf nur zu Schlussrang 18. So ging es dann für mich mit einem Riesen Resultat in die Weihnachtspause.
Nach Weihnachten ging es dann mit der Überseetour weiter. Nach einem Trainingslager auf der Olympiabahn von Vancouver 2010 in Whistler bei perfekten Bedingungen zwischen Weihnachten und Neujahr, stand das erste Rennen in Lake Placid an. Eine technische und ruppige Bahn die ein paar Fahrten braucht um das richtige Setup zu finden. Leider spielte da das Wetter nicht ganz mit vom ersten Training bei -35°C bis zum Rennen bei +5°C veränderten sich die Bedingungen so stark, dass ich mir keine Sicherheit und vor allem kein richtiges Setup erarbeiten konnte. Umso enttäuschter war ich dann über meine Leistung als ich sah wie knapp ich den zweiten Lauf verpasst hatte. Weiter ging die Tour dann in Park City. Einer Gleiterbahn, aber eine der Bahnen mit dem höchsten Durchschnittstempo. Bereits aus Kurve 4 hat man über 100km/h. Der Topspeed wird aus Kurve 5 mit über 120km/h erreicht und bis zum Ziel werden die 120km/h nichtmehr unterschritten. Eine Bahn die genial zu fahren ist wenn man in den richtigen Flow kommt. In den Trainings konnte ich mich Schritt für Schritt steigern und meine Problemstellen von oben nach unten abarbeiten. Bis zur Kurve 12. Dort fand ich die richtige Linie nicht. Was mir dann trotz Fusseinsatz im Rennen zum Verhängnis wurde. Es reichte erneut knapp nicht in die Top 20. Somit ging es dann nach Whistler zur letzten Bahn der Überseetour wo ich jetzt etwas unter Druck stand. Wollte ich doch unbedingt wenigstens ein Rennen in Übersee in den Top 20 beenden. Die Trainings stimmten mich da sehr zuversichtlich. Leider wurde ich zum Rennen hin krank und musste Grippegeschwächt antreten. Anstelle einer Top 10 Startzeit resultierte nur die 16. Und in der Bahn verlor ich dann im untersten Sektor bei 140km/h sogar noch die Orientierung. Danach war ich froh, dass das Rennen zu Ende war und ich heil unten war. Somit ging es dann enttäuscht aber froh über eine Woche Pause zurück nach Hause.
Es stand nun noch der letzte Drittel der Weltcuptour an. Dieser begann in St. Moritz wo erstmals die ersten 2 Trainingstage wegen zu warmen Wetters abgesagt werden mussten. Zum Rennen hin fielen dann aber die Temperaturen wodurch ein faires und sicheres Rennen ausgetragen werden konnte. Ähnlich wie im Vorjahr konnte ich mich auch hier wieder knapp für den zweiten Lauf der Top 20 qualifizieren und mich dort dann einen Rang nach vorne arbeiten. In der EM Wertung dieses Rennens wurde ich guter 12. Mit dieser Motivation ging es dann nach Innsbruck auf meine Paradebahn zur Weltmeisterschaft. Da habe ich mir dann wohl selbst zu viel Druck auferlegt. Ich begann Fehler zu machen welche zu Beginn meiner Karriere gemacht habe und die zu viel Zeit kosteten. Nach 3 Läufen und dem 23. Schlussrang war die WM für mich zu Ende. So ging es dann mit gemischten Gefühlen zum Saisonabschluss in Königssee. Zum einen hatte ich da bis jetzt den Lauf meines Lebens, zum anderen ist aber die WM nicht so verlaufen wie ich mir dies vorgestellt hatte. Zur Enttäuschung vom letzten gesellten sich noch etwas die Müdigkeit und die Einsicht, dass ich mich in der Weltrangliste kaum noch steigern konnte. Keine guten Vorzeichen für ein Rennen. Und so reiche es dann auch wieder knapp nicht für den Lauf der Top 20.
Somit beendete ich die zweite Saison im Weltcup auf dem 20ten Rang der Gesamtwertung, was nicht ganz dem entspricht, was ich mir vorgenommen hatte, wollte ich mich doch auch rangmässig zum Vorjahr (Rang 20) steigern. Alles in allem war es aber doch eine solide und konstante Saison, in der ich mich fahrerisch und auch mental sehr stark weiterentwickeln konnte.


BMW IBSF Weltmeisterschaft 2016 in Innsbruck/Igls (AUT)

Leider ist die WM nicht ganz so verlaufen wie ich mir das vorgestellt hatte. Auf meiner eigentlichen Paradebahn hatte ich mir nach ansprechenden Trainingslagern im Herbst doch einiges errechnet gehabt. In den letzten Trainings vor dem Rennen begann ich aber im Bereich des Kreisels Schwierigkeiten zu bekunden. Ein mir nicht ganz unbekannter Sektor. Ich hatte zu Beginn meiner Europacup Karriere bereits immer wieder mal in dem Sektor Probleme. Bis zum Rennen hin gelang es mir zwar diese Probleme teilweise in den Griff zu bekommen, aber nicht konstant genug. Da die Weltmeisterschaft über 4 Läufe ausgetragen wird, was eine gewisse Konstanz voraussetzt, konnte ich im Rennen dann leider nicht mehr mit den Top 20 mithalten.
Nichts desto trotz war die Weltmeisterschaft für mich eine positive Erfahrung. Ich habe mich im Vergleich zum Vorjahr der Weltspitze annähern können und konnte abermals Erfahrungen in einem 4 Lauf Rennen, wie es auch die Olympischen Spiele sein werden, sammeln.

Die Rennen können auf Youtube nachgeschaut werden:

Der erste Lauf

Der zweite Lauf

Der dritte Lauf

Die Rangliste

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BMW IBSF Weltmeisterschaft 2016 in Innsbruck/Igls (AUT)

Bald geht es los mit der BWM IBSF Weltmeisterschaft 2016 in Innsbruck/Igls (AUT). Am Donnerstag, 18. Februar geht es um 09:20Uhr los mit den ersten beiden Läufen der Herren. Mit Starnummer 26 werde ich kurz nach Marco Rohrer Nummer 24 ins Geschehen eingreifen.
Am Feitag um 09:20Uhr starten dann die Frauen ihr Rennen. Mit am Start meine Teamkolleginnen Marina Gilardoni Startnummer 7. Bevor die Herren um 15:00Uhr ihr Rennen mit den Läufen 3 und 4 abschliessen. Drückt uns die Daumen für ein gutes Resultat hier in Igls.

Die Rennen können auf Youtube live mitverfolgt werden:

Das Rennen der Herren am Donnerstag 09:20Uhr Schweizerzeit

Das Rennen der Frauen am Freitag 09:20Uhr Schweizerzeit

Weltcup und EM in St. Moritz

In St. Moritz fand das Weltcuprennen Nummer 7 kombiniert mit der Europameisterschaft statt. Um optimal auf das Rennen vorbereitet zu sein, bin ich ein paar Tage eher in das Bündnerland gereist um ein paar Extra Trainingsfahrten machen zu können. Doch leider machte mir das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Statt bereits am Sonntag trainieren zu können, musste ich wegen der hohen Temperaturen und der damit verbundenen Sicherheitsrisiken bis zum offiziellen Training am Mittwoch abwarten um die ersten Fahrten machen zu können. (Da St. Moritz eine Natureisbahn ist bei welcher auch die Seitenwände, sogenannte Bankinas, aus Schnee und Eis bestehen, kann man nur fahren wenn diese auch durchgefroren sind, da sonst das Risiko besteht diese zu durchbrechen.) Somit war der Heimvorteil auf der Heimbahn dahin. Da es auch fürs Rennen wärmer war als üblich habe ich mich für ein sehr aggressives Setup entschieden. Dies war sehr grenzwertig und ich hatte etwas Mühe den Schlitten stabil zu halten. Vor allem dann im zweiten Lauf, als die Temperaturen gegen Ende Nachmittag wieder abkühlten und das Eis wieder härter wurde. Trotzdem konnte ich mich im zweiten Lauf noch etwas steigern und einen Platz gut machen. Mit dem resultierenden 19. Schlussrang in der Weltcupwertung an sich bin ich nicht ganz zufrieden, habe ich mir doch einen 18. Rang als Ziel gesetzt. Jedoch konnte ich mich mit dem 12. Rang in der EM Wertung zum Vorjahr um einen Rang verbessern. Dies ist zwar nicht viel, aber immerhin eine Steigerung zum Vorjahr. Und mit diesem positiven Gedanken geht es nun nochmals kurz nach Hause um der Athletik noch den letzten feinschliff zu geben bevor es dann in einer Woche auf geht zur Weltmeisterschaft in Innsbruck/Igls (AUT).

Die Rennläufe können auf Youtube nachgeschaut werden:

Der erste Lauf

Der zweite Lauf

Die Weltcuprangliste

Die Rangliste der EM

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Erkältet in Whistler

Das sechste Rennen der Saison 2015/2016 fand in Whistler (CAN), der schnellsten Bahn der Welt statt. Eine Bahn auf der man steht bei der Sache sein muss und die keine Unachtsamkeit erlaubt. Leider fing ich mir zum Abschlusstraining hin eine Erkältung ein. Dank des Ruhetages zwischen Abschlusstraining und Rennen konnte ich mich etwas erholen. Doch es war nicht genug für das Rennen. Ab Kurve 7 kam ich nichtmehr richtig mit und fuhr nur noch nach Instinkt. Das klappte bis zur Kurve 12 noch überraschend gut. Doch bei Tempo 139 km/h war das dann nichtmehr ausreichend und ich hatte im untersten Highspeedbereich der Bahn 2-3 Bandenberührungen welche mir dann den zweiten Lauf kosteten und mich auf den 22. Schlussrang brachten. Sicher nicht das Resultat, das ich mir zum Überseeabschluss gewünscht habe, aber unter diesen Umständen doch zufriedenstellend. Jetzt geht es erst mal eine Woche nach Hause, bevor wir dann weiter nach St. Moritz zum nächsten Weltcuprennen, der WM-Hauptprobe und der Europameisterschaft reisen.

Der Rennlauf kann auf Youtube nachgeschaut werden:

Der erste Lauf

Die Rangliste

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Weltcup Nummer 6 in Whistler (CAN)

Die Trainings sind schon wieder vorbei, bald geht es los mit dem Abschluss der Überseetour und dem 6. Weltcuprennen der Saison in Whistler (CAN). Am Freitag, 22. Januar geht es um 14:00Uhr (23:00Uhr Schweizerzeit) los mit dem Rennen der Damen. Mit am Start meine Teamkolleginnen Marina Startnummer 10 und Micaela Nummer 15. Am Samstag um 10:00Uhr (19:00Uhr Schweizerzeit) geht es dann auch für mich los. Mit Startnummer 23 werde ich gleich nach meinem Teamkollegen Marco Nummer 22 ins Geschehen eingreifen. Drückt uns die Daumen für ein gutes Resultat auf der Olympiabahn von Vancouver in Whistler.

Die Rennen können auf Youtube live mitverfolgt werden:

Das Rennen der Frauen am Freitag 23:00Uhr Schweizerzeit

Das Rennen der Herren am Samstag 19:00Uhr Schweizerzeit

Mühe in Park City

Beim fünften halt des Skeleton Weltcups 2016 stand mit Park City (USA) eine klassische Gleiterbahn an. Bahnen die mir eigentlich liegen und auf denen ich sehr gerne fahre. So war es denn auch in Park City. Bis auf eine Kurve kam ich auf der Bahn sehr gut zurecht. Doch leider schaffte ich es schon im Training nicht regelmässig sauber aus der Kurve 12 in die 13 zu fahren. Ich tendierte immer wieder dazu zu lange zu lenken und lenkte mich dadurch selbst in die Wand vor die 13. Da die Bahn danach flach ist, bzw. nach der Kurve 14 sogar noch steil bergauf geht, besteht da keine Möglichkeit den Fehler wieder gut zu machen. Dies kostete mir denn auch im Rennen den Zweiten Lauf. Bis dahin war ich auf Kurs um den 15. Zwischenrang einzufahren. Dann machte mir mein Timingproblem in der Kurve 12 ein Strich durch die Rechnung und ich viel auf Schlussrang 22 zurück. Die Enttäuschung ist gross, aber nun heisst es abhacken und weiter schauen. Das nächste Rennen steht bereits am folgenden Wochenende in Whistler (CAN) an. Auf der schnellsten Bahn der Welt muss man den Kopf immer bei der Sache haben, denn Fehler geschehen noch viel schneller und auch die Auswirkungen sind grösser.

Die Rennläufe können auf Youtube nachgeschaut werden:

Der erste Lauf

Die Rangliste

Weltcup Nummer 5 in Park City (USA)

Die Trainings sind schon wieder vorbei, die richtigen Kufen und das richtige Setup sind gefunden und auch der Athlet ist bereit für das Weltcuprennen Nummer 5 in Park City (USA). Am Samstag, 16. Januar geht es um 11:00Uhr (19:00Uhr Schweizerzeit) los mit dem Rennen der Damen. Mit am Start meine Teamkolleginnen Marina Startnummer 4 und Micaela Nummer 16. Um 12:00Uhr (20:00Uhr Schweizerzeit) geht es dann auch für mich los. Mit Startnummer 22 werde ich kurz vor meinem Teamkollegen Marco Nummer 23 ins Geschehen eingreifen. Drückt uns die Daumen für ein gutes Resultat auf der Gleiterbahn in Park City.

Die Rennen können auf Youtube live mitverfolgt werden:

Das Rennen der Frauen am Samstag 19:00Uhr Schweizerzeit

Das Rennen der Herren am Samstag 20:00Uhr Schweizerzeit

Rückschlag in Lake Placid

In Lake Placid stand die vierte Station der Weltcup Saison 2015/2016 an. Eine technisch anspruchsvolle Bahn mit schnellen Übergängen und kurzen Kurveneinfahrten. Faktoren, die ein extrem präzises und reaktives Fahren verlangen, ohne aber zu zackig zu steuern, da sonst der Schlitten ins Driften gerät, was sehr viel Zeit und Tempo kostet.
Die warmen Temperaturen über die Festtage hatten der Bahn stark zugesetzt. In den Kurven war das Eis beinahe komplett runtergeschmolzen. Die Bahnmannschaft musste in kurzer Zeit die Bahn wieder befahrbar machen, aufmatschen und vereisen. Dadurch ist die Bahn ziemlich holprig geworden. Nach den hohen Temperaturen folgten zum Beginn der Trainings eisigkalte Temperaturen von bis zu -27°C was das Eis extrem hart werden liess. Durch die Schläge der ruppigen Bahn wurde es sehr schwierig rund zu fahren und die Lenkpunkte zu treffen. Zum Rennen hin musste alles passen um mitfahren zu können, auch das Material. Das stark wechselnde Wetter zum Rennen hin machte dies jedoch sehr schwierig. Vom ersten Trainingstag bei -27°C bis zum Rennen bei +2°C und erhöhter Luftfeuchtigkeit haben wir nie vergleichbare Bedingungen gehabt. Prompt habe ich mich dann auch bei der Kufe vergriffen und ein Setup ausgewählt, welches zwar beim Abschlusstraining einigermassen funktionierte, aber bei dem Reif, der sich beim Rennen bildete überhaupt nicht mehr funktionierte. Die Kufe hatte zu wenig Griff für den oberen Bahnteil, wodurch ich oben immer wieder ins Schieben kam und dadurch zu viel Zeit liegen liess für den zweiten Lauf. Aber ich kann trotzdem auf 2 positive Punkte im Rennen zurückblicken. Ich startete 0.15s schneller als im Vorjahr und schaffte somit endlich wieder eine Top 10 Startzeit und ich hatte den besten und schnellsten unteren Bahnteil der Woche. Ich konnte mich also aufs Rennen deutlich steigern. Mit diesen Gedanken geht es nun nach Park City (USA), eine Gleiterbahn, die mir besser liegen sollte.

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Die Rennläufe können auf Youtube nachgeschaut werden:

Der erste Lauf

Die Rangliste

Vorschau Weltcup Nummer 4 in Lake Placid (USA)

Die Trainings sind vorbei, die richtigen Kufen und das richtige Setup sind gefunden und auch der Athlet ist bereit für die Amerika Tour und das Weltcuprennen in Lake Placid (USA). Am Freitag, 8. Januar geht es um 08:30Uhr (14:30Uhr Schweizerzeit) los mit dem Rennen der Damen. Mit am Start meine Teamkolleginnen Marina Startnummer 10 und Micaela Nummer 16. Am Samstag um 14:00Uhr (20:00Uhr Schweizerzeit) geht es dann auch für mich los. Mit Startnummer 20 werde ich kurz vor meinem Teamkollegen Marco Nummer 22 ins Geschehen eingreifen. Drückt uns die Daumen für ein gutes Resultat auf der technisch sehr anspruchsvollen Bahn in Lake Placid.

Die Rennen können auf Youtube live mitverfolgt werden:

Das Rennen der Frauen am Freitag 14:30Uhr Schweizerzeit

Das Rennen der Herren am Samstag 20:00Uhr Schweizerzeit

Trainingslager in Whistler

Gleich nach Weihnachten, am 25. Dezember, ging es für das Weltcupteam bereits weiter mit dem Bahntraining. Ein Trainingslager in Whistler auf der Olympiabahn von Vancouver stand an. Eine sehr schnelle und technisch anspruchsvolle Bahn. Für mich eine neue Bahn. Bei der ersten Fahrt hatte ich doch recht Muffensausen, aber die Bahn gefiel mir auf Anhieb. Es ist eine sehr schön zu fahrende Bahn mit langen, hohen und offenen Kurven, welche einen guten Rhythmus aufweisen. Punkte, die mir sehr liegen. Entsprechend konnte ich mich recht schnell mit der Bahn anfreunden und einen neuen persönlichen Top-Speed von 138.5km/h auf meinem Schlitten erreichen. Dazu verhalfen sicher die idealen Wetterverhältnisse: eine Woche lang strahlend blauer Himmel und Sonnenschein bei Temperaturen um die -8°C ergaben ein hartes und schnelles Eis. Dazu natürlich die wunderbare Arbeit der Bahnarbeiter, welche uns jeden Tag eine blitzeblank polierte Bahn hinstellten. Einen riesen Dank an sie. Noch nie habe ich so eine Kunsteisbahn erlebt. 10cm glasklares Eis, dass man den Beton darunter erkennen kann und so blitzeblank präpariert, dass man meint man schaue in einen Spiegel. Die Bahn fuhr sich fast wie St. Moritz. Und natürlich war dies nicht zuletzt auch möglich durch die Unterstützung unseres lokalen Trainers Rob Derman, der für Matthias eingesprungen ist. Einen riesen Dank auch an ihn.
Doch nun geht es weiter nach Lake Placid zum Weltcuprennen Nummer 4. Am Freitag 8. Januar steht das Rennen der Frauen an und am Samstag 9. Januar kämpfen dann die Männer um wertvolle Weltcup-Punkte.

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Steigerung in Königssee

Die dritte Station des Skeleton Weltcups 2015/2016 war in Königssee. Eine Bahn mit guten Erinnerungen, hatte ich doch hier meine erste Ceremonie (TOP-6-Platzierung) im Europacup erreicht. In den Trainings bin ich diesmal zwar immer wieder mal top Abschnittszeiten gefahren, habe jedoch selten einen ganzen sauberen Lauf zusammen gebracht. Demnach wusste ich, was ich aufs Rennen zu tun hatte und was möglich war. Im ersten Lauf hatte ich mir denn auch viel vorgenommen. Vielleicht zu viel, denn schon in der zweiten Kurve unterlief mir ein gröberer Fehler, der mich um den zweiten Lauf bangen liess. Doch es reichte so knapp wie nur möglich: 1/100s vor dem 21. erreichte ich den zweiten Durchgang. 0.2s hinter Rang 19 war der Rückstand jedoch zu gross, um mich wirklich steigern zu können. So ging ich denn auch ohne Erwartungen in den zweiten Lauf, mit dem Vorsatz den Lauf zu geniessen und einfach nur Spass im Eiskanal zu haben. Und siehe da, es ging doch. Ich konnte einen beinahe fehlerfreien Lauf zusammenbringen und liess mir zum Abschluss der Europatour die 9. Laufzeit gutschreiben. Es reichte dann zwar nur zu Rang 18 in der Endabrechnung, aber mit dem guten Gefühl des letzten Laufes geht es jetzt in die Weihnachtspause, bevor es dann gleich nach Weihnachten mit dem Trainingslager in Whistler (CAN) und anschliessend mit dem WC in Lake Placid (USA) weitergeht.

Die Rennläufe können auf Youtube nachgeschaut werden:

Der erste Lauf

Der zweite Lauf

Die Rangliste

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Reif in Winterberg

Weltcuprennen Nummer zwei verlief nicht ganz so wie erwartet. Nach dem Abschlusstraining durfte ich schon auf einen Rang unter den Top 15 hoffen. Doch leider machte mir das Wetter einen Strich durch die Rechnung. In den Trainings was das Eis fortwährend immer schneller geworden, wir wussten zwar dass dies auf Rennen hin wieder etwas ändern würde und dass es am Morgen noch Regnen würde, es wurde aber damit gerechnet, dass das Wetter auf das Rennen hin aufklaren würde. Dem war denn auch so, leider blieb aber die Luftfeuchtigkeit sehr hoch, wodurch sich schnell und stark Reif auf der Bahn bildete. Der Reif ist langsamer als das glatte Eis. Für diese Bedingungen in Kombination mit meiner hohen Startnummer hatte ich das falsche Setup gewählt, eine zu breite Kufe und zu wenig Sprung, ich hatte keine Chance durch den Reif auf das schnellere Eis durchzudringen. Dass es dann um nur 0.01s nicht für den zweiten Lauf gereicht hat ist natürlich doppelt ärgerlich. Es gibt mindestens 14 Kurven in denen ich diese 0.01s finden könnte, aber das Rennen ist durch, also abhacken und weitergehen. Nächster Stopp Königssee.

Das Rennen können auf Youtube nachgeschaut werden:

Der erste Lauf

Die Rangliste

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2. Weltcup In Winterberg

Morgen Freitag steht der zweite Weltcup in Winterberg an. Um 12:00 Uhr geht es los mit dem Rennen der Damen. Mit am Start meine Teamkolleginnen Marina Gilardoni Startnummer 14 und Micaela Widmer Nummer 17. Am Nachmittag geht es dann um 15:00Uhr weiter mit dem Rennen der Herren. Mit am Start mein Teamkollege Marco Rohrer Startnummer 18 und ich mit der Nummer 21. Drückt uns die Daumen.

Die Rennen können auf Youtube Live mitverfolgt werden:

Das Rennen der Frauen um 12:00Uhr: Livestream des Rennens Startliste der Frauen
Das Rennen der Herren um 15:00Uhr: Livestream des Rennens Startliste der Herren

Weltcup Auftakt mit Steigerungspotential

Das erste Weltcuprennen dieser Saison ist Geschichte und das Resultat stimmt zuversichtlich. Schlussrang 20 war zwar nicht ganz das was ich mir vorgenommen hatte, aber wenn ich mir die Fahrten anschaue, kann ich mit dem Resultat zufrieden sein. Nach dem ersten Lauf lag ich noch auf Rang 19 mit nur 0.2s Rückstand auf Rang 14, für Skeletonverhältnisse ist das sehr eng. Dabei hatte ich im ersten Bahnabschnitt (Kurven 1-3) einiges an Zeit durch Quersteher liegen lassen. Im zweiten Lauf habe ich trotz kontrolliertem Start abermals die Quersteher hinnehmen müssen. Dazu gesellte sich ein Fehler in der Überfahrt zum Kreisel, weshalb ich meinen 19. Platz abgeben musste.

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Noch habe ich etwas Mühe das neue aggressivere Setup im Rennen ins Ziel zu bringen. Aber die Tendenz ist klar ersichtlich, trotz nicht perfekten Läufen bin ich an den Top 15 dran und auch bei den Geschwindigkeiten bin ich nun bei den Leuten. Somit ist auch klar welchen Weg ich zu beschreiten habe. Jetzt kommt Winterberg, eine technisch einfachere Bahn, hier sollte sich das aggressive Setup noch stärker auszahlen und besser ins Ziel bringen lassen.

Das Rennen können auf Youtube nachgeschaut werden:

Der erste Lauf

Der zweite Lauf

Die Rangliste

Weltcup Auftakt in Altenberg

Die Trainings sind vorbei, die richtigen Kufen und das richtige Setup sind gefunden und auch der Athlet ist bereit für den Weltcup Auftakt in Altenberg. Am Freitag geht es um 14:15Uhr los mit dem Rennen der Damen. Mit am Start meine Teamkolleginnen Marina Startnummer 6 und Micaela Nummer 18. Am Samstag um 9:30Uhr geht es dann auch für mich los. Mit Startnummer 21 werde ich gleich vor meinem Teamkollegen Marco Nummer 22 ins Geschehen eingreifen. Drückt uns die Daumen bis sie blau werden, unsere fallen uns vom Kufen schleifen auch schon fast ab.

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Die Rennen können auf Youtube Live mitverfolgt werden:

Freitag: Das Rennen der Frauen Startliste der Frauen
Samstag: Das Rennen der Herren Startliste der Herren

Erstes Trainingslager Lillehammer

Das erste Trainingslager in der Bahn von Lillehammer (NOR) ist nun schon Geschichte. Da Marco Rohrer und ich für die nächste Saison als Weltcupfahrer schon vorselektioniert sind, ging es für uns bei diesem Trainingslager darum uns einzuschiessen. Das bedeutet: das Fahrgefühl wieder finden, sich an das neu optimierte Material gewöhnen und ein paar Kufen testen. Dies lief alles sehr Gut und wir konnten uns in diesen 10 Trainingstagen durchgehend steigern. Der optimierte Schlitten erlaubt nun ein viel aggressiveres Setup des Schlittens. Das heisst, drehfreudiger und schneller auf Kosten der Stabilität.
Dieses Jahr kam noch der erste Kontakt mit unserem neuen Trainer Mattthias Biedermann dazu. Er ist bekannt als Trainer der Lettsichen Gebrüder Dukurs, welche die Skeleton Szene in den letzten Jahren dominierten. Dieses Jahr haben wir das Glück mit den Letten zusammenarbeiten zu dürfen. Wir haben schon in dieser einen Woche in der wir mit Matthias arbeiten durften sehr viel gelernt und es wird mit Sicherheit noch einiges dazu kommen. Ich kann das nächste Trainingslager nächste Woche am Königssee (DE) zusammen mit den Letten kaum erwarten.

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Vize-Start-Schweizermeister

Bei strahlendem Sonnenschein fand letztes Wochenende der erste nationale Wettkampf der Saison statt. Für mich gab es einen Titel aus dem Vorjahr zu verteidigen. Und nach der Qualifikation war ich auch auf gutem Weg dazu. Dann machte sich jedoch die intensive Vorbereitungsphase bemerkbar und die Startzeiten wurden immer langsamer. Mein Team- und Trainingskollege Marco konnte diese etwas besser wegstecken und konnte somit den Titel dieses Jahr an sich nehmen. Ich gratuliere ihm zum Schweizermeistertitel. Die Vorbereitung scheint bei beiden zu stimmen und in einer Woche geht es in Lillehammer (NOR) das erste Mal aufs Eis. Dort werden wir das erste Mal auf internationale Athleten treffen. Ich bin gespannt wo wir stehen.

Rangliste

Mission Titelverteidigung

Dieses Wochenende 26./27. September steht mit der Start Schweizermeisterschaft in Andermatt der erste offizielle nationale Vergleich an. Die Vorbereitung war lange und hart, doch sie neigt sich allmählich dem Ende, die Basis stimmt und die Spritzigkeit kommt nun zum Saisonstart auch wieder. Ich bin also optimal vorbereitet für das Rennen und die Titelverteidigung.

Wir Skeletonis werden unseren Wettkampf am Samstagmorgen von 9:30-11:00Uhr mit den Vorläufen und gleich anschliessend von 11:00-11:30Uhr mit den Finalläufen austragen. Gleich danach besteht die Möglichkeit für jedermann ein paar Schnupperstarts zu machen. Also kommt Zahlreich nach Andermatt!

Zeitplan und Ausschreibung

Saisonrüblick

Die Saison 2014/15 war meine erste Saison im Weltcup. Sie verlief nicht ganz so wie erhofft, aber rückblickend muss ich sagen, dass sie doch erfolgreich in dem Sinn war, dass ich meine Ziele erreicht habe und vor allem sehr viel Erfahrung sammeln konnte. Zu Beginn standen die Selektionen in Lillehammer (NOR) und Igls (AUT) auf dem Programm. Ich konnte mich - deutlicher als erwartet - mit einem knappen zweiten Rang in Lillehammer und einem deutlichen Sieg in Igls gegen meine Teamkollegen durchsetzen. Damit konnte ich mir bereits das erste grosse Saisonziel, die Qualifikation für den Weltcup, erfüllen. Doch dann fing die Saison erst richtig an mit vier intensiven Trainingslagern und gleich anschliessend den zwei ersten Weltcuprennen auf den für mich neuen Bahnen in Übersee. Beim ersten Rennen in Lake Placid (USA) hat es wegen eines gröberen Fehlers im unteren Bereich knapp nicht für den zweiten Lauf der Top 20 gereicht. Jedoch habe ich mit einer Top 10 Startzeit und einer guten Fahrt im oberen Teil der Bahn mein Potential aufzeigen können. Im zweiten Rennen in Calgary (CAN) konnte ich dann mein Ziel für Übersee, einen Top 20 Rang, herausfahren. Leider habe ich mir dabei beim ersten Start einen kleinen Muskelfaserriss zugezogen. Deswegen fiel ich dann im zweiten Lauf mit einem verhaltenen Start um nichts zu riskieren von Zwischenrang 19 auf Rang 20 zurück. Nach einer kurzen 10 tägigen Weihnachts- und Neujahrspause zu Hause, während der ich vor allem die Verletzung kurierte, ging es gleich weiter mit den Rennen in Europa. In Altenberg (DE) hatte ich nach anständigen Trainingsresultaten im Rennen Startnummern- und Wetterpech, welche ein besseres Resultat als den 22ten Rang verunmöglichten. Mit dieser Enttäuschung ging es dann an den Königssee (DE), eine Bahn, welche mir aus dem Europacup in guter Erinnerung war. Doch die Nerven hielten nicht. Nach einem erneut guten oberen Bahnteil, beging ich Ausfahrt Kreisel einen Fehler, der mir nicht nur die Top 15, sondern wegen des flachen unteren Bahnteils gleich einen Rang in den Top 20 kostete. Nun ging es auf die Heimbahn nach St. Moritz. Mit einer sicheren Linie, um endlich wieder in die Top 20 zu kommen, reichte es dann zu Rang 18. Ein super Gefühl wieder dabei zu sein. Mit neuem Mut ging es also nach La Plagne (FRA) zum 6ten Weltcuprennen, kombiniert mit der Europameisterschaft. Langsam machte sich eine gewisse Müdigkeit bemerkbar. Die Startzeit war nicht mehr ganz so top. Dafür hatte ich aber erneut einen super oberen Bahnteil und lag zwischenzeitlich auf Rang 13. Doch dann passierte mir ein Fehler und ich fiel noch auf Rang 20 zurück. Im zweiten Lauf wollte ich einiges besser machen. Es kam jedoch anders. Wegen des ruppigen Eises entschied die Jury, den zweiten Lauf nicht zu starten und das Rennen nach nur einem Lauf zu werten. Schade, aber nun ging es mit grossen Erwartungen auf meine Lieblingsbahn in Innsbruck/Igls. Doch die in La Plagne angekündigte Müdigkeit machte sich jetzt breit. Ich konnte keine ansprechenden Startzeiten mehr laufen, womit man auf einer Starter- und Gleiterbahn wie Igls chancenlos ist. Somit musste ich mit meinem schlechtesten Saisonresultat vorlieb nehmen. Vor dem nächsten Rennen in Sochi (RUS) gab es zum Glück ein paar Tage Pause. Mit einem etwas reduzierten Training konnte ich die Müdigkeit einigermassen auffangen. Zum Rennen hin konnte ich meine Bestleistung zeigen und auf der dritten neuen Bahn in dem Jahr auch gleich meine Saisonbestleistung egalisieren und erneut in einem packenden zweiten Lauf auf Rang 18 fahren. Somit beendete ich die erste Saison im Weltcup auf dem 20ten Rang der Gesamtwertung, was nicht ganz dem entspricht, was ich mir vorgenommen hatte. Alles in allem war es aber doch eine solide und konstante Saison, in der ich mich fahrerisch und auch mental sehr stark weiterentwickeln konnte. Als Zugabe stand nun noch die Weltmeisterschaft in Winterberg (DE) an. Auch hier verlief leider nicht alles wie geplant und das Rennen war eigentlich schon nach dem ersten von zwei Tagen gelaufen. Trotzdem konnte ich erneut einiges an Erfahrung sammeln, wodurch ich hoffentlich stärker in die nächste Saison starten kann.

Weltmeisterschaft 2015

Für mich war die Weltmeisterschaft 2015 der erste Grossanlass auf dem Parkett der ganz Grossen. Mein Ziel vor Saisonbeginn war die Teilnahme. Doch als Sportler will man immer mehr. Nachdem ich im Training mein Potential aufzeigen und mit den Top 6 des Weltcups mithalten konnte, stiegen auch die Erwartungen. Mit den neuen Kufen hätte es sogar für einen Exploit reichen können. Doch mit den Hoffnungen kam auch die Nervosität und diese gemischt mit der üblichen Rennspannung waren dann zu viel für die neuen Kufen. Der sehr schwache Grip, den diese noch bieten, war zu wenig, und so bin ich am ersten Tag öfter quer gestanden als mir lieb war und das Rennen war schon gelaufen. Am zweiten Tag wusste ich dann, dass es nicht mehr für den vierten Lauf reichen würde. Nun ohne Nervosität wollte ich nochmals beweisen, dass ich die neuen Kufen fahren kann und habe mich entgegen der Empfehlung des Trainers nochmals dafür entschieden. Und siehe da: die Kufen haben gehalten und ich war in dem einen Lauf eine Sekunde schneller als am Vortag. Mit zwei solchen Läufen am Vortag hätte es locker für den vierten Lauf gereicht.
Im Nachhinein war die neue Kufe zu hoch gepokert gewesen. Aber wir wussten, dass ich mit den alten Kufen nur knapp mitfahren kann, die neue aber einiges schneller ist. Auch wenn ich mir ein besseres Ergebnis erhoffte, war es eine spannende Erfahrung, an der Weltmeisterschaft dabei sein zu dürfen.

Rangliste

Der erste Lauf zum nachschauen

Der zweite Lauf zum nachschauen

Der dritte Lauf zum nachschauen

Schwierige Verhältnisse in La Plagne

Das 6. Weltcuprennen der Saison 2014/2015 stand unter keinem guten Stern. Das Eis sei ruppig und liesse keine fairen Wettkämpfe zu, zudem sei die Sicherheit der Athleten gefährdet. Dies die offizielle Begründung warum die ersten beiden Offiziellen Trainings gestrichen wurden. In dieser Zeit musste die Bahnmannschaft das Eis ebener machen, Löcher stopfen und Erhöhungen abhobeln. Dies gelang zum Abschlusstraining hin einigermassen und so konnte dieses dann auch gefahren werden. Leider war für die schnelleren Geschwindigkeiten die in Rennen erreicht werden das Eis immer noch zu ruppig. Deshalb wurde das Rennen nach nur einem Lauf abgebrochen und gewertet. Zu meinem Leidwesen hatte ich im ersten Lauf noch einen kleinen Fahrfehler gehabt der nach nur 2 Trainingsfahrten passieren kann, mich aber einiges an Geschwindigkeit für den unteren Bahnteil gekostet hat. Ich hätte im zweiten Lauf sicher noch ein paar Plätze gut machen können. Aber ich habe das Minimalziel zweiter Lauf erreicht und beende das Rennen auf Rang 20. In der Europameisterschaft wurde ich 13.

Rangliste Weltcuprennen

Rangliste Europameisterschaft

Der erste Lauf zum nachschauen

Aufwärtstrend in St. Moritz

Weltcupbestleitung im Heimrennen in St. Moritz! Mit Rang 18 konnte ich im letzten Rennen in St. Moritz mein bisher bestes Resultat im Weltcup erreichen. Dies auf der Bahn auf der ich vor 5 Jahren meinen schlimmsten Sturz und zugleich meine schlimmste Verletzung erlitt. Diese unsanfte Begegnung mit der Horseshoeausfahrt fährt immer noch mit. Dies ist der Grund warum ich im Horseshoe auch dieses Jahr die Sicherheitslinie gewählt habe, die zwar etwas langsamer ist, aber bei der ich Sicher durchkomme. Entsprechend habe ich auch jeweils dort am meisten Zeit und Geschwindigkeit liegen gelassen. Für mich war das der richtige Kompromiss da ich trotzdem mein bestes Resultat einfahren konnte.

Rangliste

Der erste Lauf zum nachschauen

Der zweite Lauf zum nachschauen

Nun geht es bereits am Freitag 30. Januar weiter in La Plagne mit dem Weltcuprennen Nummer 6 welches zugleich auch als Europameisterschaft gewertet wird. Nach einigen Schwierigkeiten der Bahnarbeiter das Eis Fahrtauglich hinzubringen und zwei abgesagten Trainings, sieht es nun gut aus, dass doch ein Rennen stattfinden kann.

4. Weltcup in Königssee (DE)

Rang 22 und nur die 18. Startzeit waren doch ein Rückschlag für mich. Ich hatte mir auf dieser Bahn doch einiges mehr vorgenommen. Nachdem ich da mein erstes Top-6 Resultat im Europacup erfahren habe wollte ich nun auch im Weltcup hier einen Schritt nach vorne machen.
Nun mit ein bisschen Abstand kann ich sagen, dass das wohl zu viel war. Ich habe mich zu stark auf das Resultat fixiert und bin zu verkrampft an den Start gegangen. Entsprechend verhalten war dann auch die Startzeit. Dazu kam ein Fehler in der Ausfahrt des Kreisels. Beides war dann zu viel um es in die Top 20 und den zweiten Lauf zu schaffen.

Rangliste

Der erste Lauf zum nachschauen

Schlechtes Wetter in Altenberg (DE)

Am 10. Januar fand das 3. Weltcuprennen der Saison in Altenberg (DE) statt. Nachdem wir bereits in den Trainings mit wechselnden Bedingungen zu kämpfen hatten, traf aufs Rennen hin ein Sturm ein, der warme Temperaturen, starke Winde und Regen mit sich brachte. Dies hatte zur Folge, dass die Bahn sehr schnell langsamer wurde, zudem bewirkte der Regen, dass sich die Startspur mit der Zeit verschloss. Mit Startnummer 23 eher am Schluss des Feldes startend wurde das Erreichen des zweiten Laufes sehr schwer. Ich wollte trotzdem alles versuchen und ging volles Risiko am Start. Leider schob ich dann aber, wie alle mir folgenden Schlitten auch, aus der Spur. Dies kostete uns zu viel Zeit um auch nur annähernd an die Top 20 heran zu kommen. Zum Schluss musste ich mit Rang 22 vorlieb nehmen. Positiv zu werten gibt es jedoch, dass der Muskelfaserriss gut verheilt ist und ich wieder schmerzfrei voll starten konnte und dass ich erneut zum Rennen hin meine beste Leistung in der Bahn zeigen konnte, ohne das Rausschieben wäre eine Top 20 Rangierung sicher drin gelegen.

Rangliste

Der erste Lauf zum nachschauen

Nun gilt es die positiven Punkte des Rennens mitzunehmen, denn bereits am 17. Januar besteht in Königssee (DE) die nächste Möglichkeit es bei Weltcuprennen Nummer 4 besser zu machen.

Versöhnlicher Abschluss in Übersee

Im letzten Rennen der Überseereise am 19. Dezember in Calgary konnte ich mein gestecktes Ziel, den zweiten Lauf zu bestreiten erreichen. Mit einer soliden und sicheren Fahrt im ersten Lauf konnte ich mich mit Rang 19 für den zweiten Lauf qualifizieren. Leider bin ich beim Start etwas weit gerannt, wodurch die Startzeit nicht ganz so gut war. Beim Aufsprung habe ich mir eine leichte Zerrung zugezogen. Deshalb konnte ich im zweiten Lauf dann nichtmehr voll starten und ein Angriff auf die knapp vor mir liegenden leider nicht möglich war und ich auf Platz 20 zurückfiel.

Rangliste

Der erste Lauf zum nachschauen

Der zweite Lauf zum nachschauen

Jetzt geht es dank der verschobenen Schweizermeisterschaft in die wohlverdiente Weihnachtspause die ich dazu nutzen werde die Verletzung auszukurieren um dann in Altenberg (DE) beim 3. Weltcuprennen der Saison wieder voll angreifen zu können.

Lehrgeld zum Weltcup-Auftakt

Am 12. Dezember fand der Weltcup-Auftakt in Lake Placid statt. Für mich war es das erste Rennen im Weltcup und zugleich das erste Rennen auf dieser Bahn. Nachdem ich bereits im Training einige Mühe mit der Bahn bekundete, waren die Erwartungen an das Rennen entsprechend tief. Eine Rangierung in den Top 20 und damit die Qualifikation für den zweiten Lauf waren ein hoch gestecktes Ziel. Am Wettkampftag gelang mir im oberen Bahnteil eine gute Fahrt, die ich jedoch nicht ganz fehlerfrei ins Ziel brachte. Dennoch war es meine beste Fahrt der Woche und ich beendete das Rennen auf dem 22. Schlussrang. Im stark besetzten Teilnehmerfeld fehlten mir nur 0.1s auf den 20.Rang und die Qualifikation für den zweiten Lauf. Ansporn für Calgary...

Rangliste

Der erste Lauf zum nachschauen

Nun sind wir zurück auf der Gleiterbahn von Calgary, welche meinem Fahrstil mehr entspricht als Lake Placid. Mein persönliches Ziel ist es, mich für den zweiten Lauf der besten 20 zu qualifizieren.

Das Rennen findet am 19.Dezember um 13h / 21h CH-Zeit statt und wird wieder via Live-Stream übertragen.

Weltcup-Auftakt

Morgen Freitag geht es endlich los mit dem Skeleton Weltcup 2014/2015. Von meiner Seite her ist alles bereit. Um 13:34Uhr Ortszeit, 19:34Uhr Schweizerzeit startet das Männerrennen. Ich werde mit Numer 24 etwa um 14:22 an der Reihe sein.

Das Rennen kann per Livestream auf Youtube verfolgt werden.

Lehrreiche Trainingslager in Übersee

Als Vorbereitung auf die Weltcuprennen in Lake Placid (USA) und Calgary (CAN) ist das Weltcupteam bereits am 22. November nach Lake Placid und am 28. November weiter nach Calgary gereist, wo zwei Trainingslager absolviert wurden. Dies war für mich sehr wichtig, da ich diese beiden Bahnen noch nicht kannte.
In diesen Trainingslagern wurde die optimale Linie, welche verinnerlicht werden sollte, gesucht. Dies war besonders auf der technisch anspruchsvolleren Bahn in Lake Placid nicht so einfach. Noch fehlt mir die Erfahrung, diese Linie konstant zu treffen, aber bis zum Rennen gibt es jeweils noch 6 offizielle Trainingsfahrten bevor es dann ernst gilt. Dann heisst es: nimm was du kriegen kannst und sonst Kopf runter und laufen lassen.

Erfolgreiche Trainingslager in Europa

Vom 9. bis zum 15. November nahm das Schweizer Interkontinental Cup - und Weltcup Team an der internationalen Trainingswoche zur WM im Frühjahr in Winterberg (DE) teil. Ziel war es, mich endlich mit der Bahn anzufreunden und Selbstvertrauen zu tanken. Beide Ziele konnte ich erreichen und mich von Lauf zu Lauf steigern.
Direkt im Anschluss ging es für das kleine Weltcup Team zusammen mit unserer Kooperations-Nation Japan weiter nach La Plagne (FRA). Ein Trainingslager als Vorbereitung zur EM in der letzten Januarwoche. Auch hier ging es wieder darum Selbstvertrauen zu tanken. Das gestaltete sich auf dieser technisch anspruchsvolleren Bahn etwas schwieriger, gelang mir aber zum Ende hin doch noch.
Bereits am 22. November reisten wir für weitere Trainingsfahrten vor Weltcup Beginn nach Übersee: 24.11. - 26.11. in Lake Placid (USA) und vom 30.11. - 07.12. in Calgary (CAN). Mein Ziel ist es, mich möglichst schnell mit den neuen Bahnen anzufreunden und die schnelle Linie zu finden.

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Selektion für den Weltcup!

Mit dem zweiten Selektionsrennen am 2. November in Igls/Innsbruck ging für uns die Selektionsphase zu Ende. Bei blauem Himmel, etwas warmen Temperaturen, aber einer wunderbar hergerichteten Bahn konnte ich mich diesmal mit zwei soliden Läufen durchsetzen. Ich konnte das Rennen aber nicht nur gewinnen, sondern auch den Zeitlichen Rückstand von 0,2s aus dem ersten Rennen bereits im ersten Lauf in 0,2s Vorsprung verwandeln. Den Grundstein dazu legte ich sowohl mit einer neuen persönlichen Bestleitung am Start als auch mit einer guten Fahrt, einzig im letzten Abschnitt unterlief mir ein kleiner Fehler. Trotzdem reichte es zu einer Laufzeit von 53,51s. Diesmal hielten auch die Nerven und ich konnte meinen Vorsprung im zweiten Lauf sogar noch ausbauen, durch das Rausschieben von Florentin sogar noch deutlicher als erwartet. Somit wurde ich nun Punktegleich aber mit 1,29s Vorsprung über die 4 Selektionsläufe auf Florentin als Schweizer Vertreter für den Weltcup nominiert.
Es stehen nun nach einer Woche Erholung zwei Trainingslager in Europa in Winterberg (WM2015) und La Plagne (EM2015) und anschliessend zwei Trainingslager auf den für mich neuen Weltcupbahnen in Lake Placid und Calgary an. Dabei gilt es möglichst viel Sicherheit auf dem neuen Schlitten zu gewinnen und Selbstvertrauen zu tanken, bevor es dann am 12. Dezember endlich mit dem ersten Rennen im Weltcup in Lake Placid losgeht.

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Enttäuschender 2. Rang in Lillehammer

Nach zwei Wochen Trainingslager stand in Lillehammer das erste von zwei Selektionsrennen an. Bei warmen 12°C und strömenden Regen ging es für mich nach den Trainingresultaten vor allem um Schadensbegrenzung. Mein Trainingspartner Florentin hatte deutlich weniger Mühe sich an das neue Material anzupassen und dominierte die Trainings von Beginn weg. Erst in den letzten beiden Trainings gelang es mir langsam den Anschluss zu finden, umso überraschender war, dass ich nach dem ersten Lauf mit 0,3s vor Florentin lag. Ich hatte wieder einmal meine Wettkampfstärke unter Beweis gestellt. Zum zweiten Lauf hin aber baute die Bahn stark ab. Die Zeiten wurden im Schnitt um etwa 1.5s langsamer. Bei diesen stark veränderten Bedingung machte sich bei allen die mangelnde Erfahrung auf der Bahn in Lillehammer bemerkbar, Fehler schlichen sich ein. Ich musste im untersten Bahnteil den gröbsten Schnitzer hinnehmen wodurch ich den, nach einer sonst soliden Fahrt sicher geglaubten Sieg an Florentin abgeben musste. Somit geht es nun mit einem 2. Platz und 0.2s Rückstand nach Innsbruck auf meine Paradebahn wo es darum geht den Rückstand weg zu machen und mich für den WC zu empfehlen. The fight goes on!


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Saisonstart in Lillehammer

Endlich ist es soweit, mit der langen Reise nach Lillehammer beginnen die nationalen Selektionsrennen und damit auch die Saison 2014/15. In den nächsten 3 Wochen wird sich zeigen wie gut ich wirklich trainiert habe diesen Sommer und wie gut ich vorbereitet bin. Das Ziel ist es mich in den Selektionen durchzusetzen und die Schweiz ehrenvoll im Weltcup zu vertreten. Ob ich dieses Ziel erreichen werde wird sich mit den Rennen am Freitag 24. November in Lillehammer und am Sonntag 2. November in Igls / Innsbruck entscheiden. Drückt mir die Daumen!

Pünktlich zum Saisonstart erscheint dank der freundlichen Unterstützung von meinem freundlichen Kollegen und Informatik Spezialisten Pascal Julmy in einem neuen attraktiveren Kleid. Ich hoffe sie gefällt euch und Ihr findet euch schnell zurecht. Die wichtigste Neuerung ist der Kalender am rechten Bildschirmrand. Beim Klick öffnet sich dieser und offenbart die nächsten Renntermine. Damit seid Ihr nun auf dem Laufenden wo und wann meine nächsten Einsätze sind.

Schweizermeister im Skeleton-Start 2014!

Diesen Samstag den 27. September fand in Andermatt bei strahlend blauem Himmel und idealen Bedingungen die Schweizermeisterschaft im Skeleton-Start statt. Es war also alles angerichtet für einen interessanten und spannenden Wettkampf. Bei diesem wurde ich meiner leichten Favoritenrolle mehr als gerecht. Mit der Bestzeit in den beiden Qualifikations- und den beiden Finalläufen konnte ich mich deutlicher als erwartet gegen meinen Trainingspartner Marco Rohrer durchsetzen. Die erneute deutliche Steigerung zu den letzten Trainings zeigt, dass sowohl der Formstand als auch das Training stimmen. Mit diesem Motivationsschub geht es in die letzten zwei Trainingswochen bevor es dann aufs Eis geht und in knapp vier Wochen beim ersten Selektionsrennen ernst gilt.

Hier gehts zu den Ranglisten

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Start Schweizermeisterschaften am 27. September

Mit dem Sommer neigt sich nun auch langsam unsere Vorbereitungszeit dem Ende. In weniger als zwei Monaten werde ich bereits die ersten Fahrten in Lillehammer hinter mir haben. Doch zuerst findet am 27. und 28. September die Start Schweizermeisterschaften im Bob, Skeleton und Rodeln in Andermatt statt. Der definitive Ablauf dieser Tage ist noch hängig, jedoch wird der Wettkampf der Skeletonis wohl wie üblich am Samstagmorgen stattfinden.

Nach dem Rücktritt und der Auszeit einiger arrivierten Fahrer ist es dieses Jahr, nach etlichen 3. und einem 2. Rang in der Vergangenheit, an mir die Nachfolge anzutreten und die Lücke zu füllen. Die Vorbereitung verlief optimal und die letzten Trainings haben gezeigt, dass ich mich erneut steigern konnte. Ich werde mich also hoffentlich als würdiger Nachfolger unseres letztjährigen Spitzenfahrers Lukas Kummer erweisen.

Aber auch die anderen Athleten haben diesen Sommer nicht geschlafen. Es wird also ein spannender Wettkampf werden und wir zählen auf eure Unterstützung.

Saisonvorbereitung

Die Saisonvorbereitung 14/15 ist schon in vollem Gange. Kaum sind die Prüfungen in der Schule vorbei gewesen hat auch schon der Aufbau für nächste Saison begonnen. Kurz nach Wiederaufnahme des Trainings wurde in Magglingen in einem Leistunsgtest unsere Form zu Trainingsbeginn bestimmt. Das ganze wurde für die Abteilung Skeleton auch als kleiner Kickoff genutzt, bei dem wir alle über die Verbandsinternen Angelegenheiten Informiert wurden. Dieser erste Event in Magglingen stimmte mich sehr positiv für die kommende Saison. Erst wurde mir mitgeteilt, dass ich dank meiner guten Leistungen in der ersten Saisonhälfte 13/14 in den A-Kader aufgenommen wurde. (In der letzten Saison habe ich auf die Ausbildung gesetzt um das Studium diesen Sommer abzuschliessen, deshalb konnte ich in der zweiten Saisonhälfte Prüfungsbedingt nicht mehr antreten.) Beim anschliessenden Leistungstest erzielte ich vergleichbare oder bessere Resultate als zu Saisonbeginn letztes Jahr. Dies zeigt, dass sich die langfristige Trainingsplanung von meinem Trainer Cédric sich langsam auszahlt und dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden. Unter diesen Gegebenheiten kann ich getrost mein grosses Ziel die Teilnahme am Weltcup 14/15 anstreben.

Saisonrückblick 13/14

Die Saison 2013/2014 sollte für mich die erfolgreichste meiner noch jungen Karriere werden.

Um mein Studium abzuschliessen und mich in den nächsten 4 Jahren in Hinblick auf Pyeongchang voll auf den Sport konzentrieren zu können, habe ich bewusst darauf verzichtet die Saison durchzufahren und mich auf die ersten Rennen der Saison konzentriert. In dem Europacup doppelrennen zu Saisoneröffnung in Altenberg konnte ich die Resultate von letzter Saison bestätigen. In beiden Rennen reichte es auf der technisch anspruchsvollen Bahn zum sechsten Rang. Diese Resultate ermöglichten es mir einen der begehrten Plätze im Intercontinentalcup zu ergattern. In der höheren Serie konnte ich mich von Lauf zu Lauf steigern: Rang 10 im ersten Rennen in Igls und Rang 8 im zweiten. Doch viel wichtiger für mich war dass ich dabei jeweils den Olympiasieger von Vancouver schlug. Nach nur vier Rennen war für mich die Saison auf internationaler Ebene beendet und ich habe mich voll aufs Studium konzentriert.

An der Schweizermeisterschaft reichte es zwar wieder nur zu Rang 4 jedoch war ich dieses Jahr so nahe am Podest wie noch nie. Nächstes Jahr werde auch ich dort oben stehen, davon bin ich überzeugt.

Den Saisonabschluss bildeten nach den Prüfungen zwei Trainingslager in Königssee (D) und La Plagne (F) mit dem Weltcup und Intercontinentalcup Kader von nächster Saison.

Saisonrückblick

Die Saison 12/13 war für mich eine richtige Achterbahnfahrt. Rang 11, Rang 4, Rang 13, Rang 4, 2x Rang 3 und Rang 4.

Ich hatte im Sommer gut trainiert und hatte neues Material. Top motiviert ging es in die Selektionen. Erst zwei Wochen Lillehammer anschliessend eine Woche Winterberg. Doch bereits in Lillehammer warfen mich Abstimmungsprobleme mit dem neuen Schlitten zurück. Die Gewichtsverteilung auf dem Schlitten wollte nicht passen. Aus diesem Grund und in Hinblick auf die Junioren WM nahm ich vor Saisonbeginn am Eröffungrennen in Innsbruck teil. Dies brachte mich jedoch nicht viel weiter. So ging ich in die erste Europacupwoche am Königssee. Dort wurde gleich zu Beginn nochmals der Schlitten etwas weicher gemacht. Dadurch reagiert dieser direkter auf Lenkbewegungen. Nach den Trainings fühlte ich mich dann endlich wohl auf dem Schlitten und er schien nicht all zu schlecht zu laufen. So ging ich locker und ohne Erwartungen ins erste Rennen. Welch eine Überraschung als ich nach dem ersten Lauf auf Rang fünf lag. Eine völlig unbekannte Situation und prompt versagten die Nerven. Ich fiel auf Rang elf zurück. Doch ich habe meine Lehren daraus gezogen und weiss jetzt wie an den Start zu gehen: Locker. Während der Fahrt muss ich den Schlitten laufen lassen und auf ihn hören. Ich muss in meinem Gefühl auf dem Schlitten und meinem fahrerischen Können vertrauen. Wenn ich so einen Lauf zusammen bringe mit dem ich zufrieden bin, folgt auch die Zeit. Abgerechnet wird erst im Ziel nach zwei Läufen. Mit dieser Erkenntnis ging es ins zweite Rennen und diesmal hielten die Nerven. Es resultierte der vierte Rang und die erste Internationale Ceremony meiner Karriere.
Nach einem Unterbruch und aus ausbildungstechnischen Gründen einem Verzicht auf die Europacuprennen 3 und 4 in Laplagne (F) ging es weiter mit der Junioren WM in Igls. Dort wollte auf einmal nichts mehr gehen. Der Start kam nicht, und auch die Fahrten waren alles andere als zufriedenstellend. Ein 13. Rang war doch eine herbe Enttäuschung für mich, zumal ich meine letzte Junioren WM bestritt.
Es folgten am 29. und 30. Dezember die Schweizermeisterschaften in St. Moritz. Dieses Jahr im Hinblick auf die WM erstmals wieder über 4 Läufe. Nach einer kleinen Justierung an der Gewichtsverteilung im Schlitten ging es los mit den ersten Trainings. Ein grosser Moment für mich, denn seit dem Sturz im 2009 war ich auf dieser Bahn nicht mehr gefahren. So fuhr die ersten Fahrten noch der Respekt mit. Doch ich fühlte mich auf der Heimbahn schnell wieder gut, zumal auch der Schlitten seinen Beitrag leistete und mir die nötige Sicherheit gab. Ich ging ohne Erwartungen in die Rennen. Nach vier konstanten Läufen, weder Ausreisser nach vorne noch nach hinten, wurde abgerechnet. Überglücklich nahm ich zur Kenntnis, dass es zu Rang vier gereicht hatte.
Eine Woche später ging es in die vorerst letzten Rennen dieser Saison. In Igls wurden die Europacuprennen 8 und 9 ausgetragen und das Rennen 7 von Cesana nachgeholt. Jetzt klappte es auch endlich in Igls wieder. Im Training ist der Knoten endlich geplatzt und ich war wieder dabei. So lag ich dann auch nach dem ersten Rennlauf der zugleich das Nachholrennen von Cesana war, auf dem dritten Zwischenrang. Diesen konnte ich dann auch halten und so wurde ich auch im ersten Europacup von Igls dritter. Diese dritten Plätze waren die ersten Podestplätze meiner Kariere auf internationaler Ebene. Am zweiten Renntag lief es zumindest im ersten Lauf noch besser und ich lag bei Rennhälfte auf Zwischenrang zwei. Im zweiten Lauf war ich dann im Kreisel etwas zu ungeduldig weswegen ich bei der Ausfahrt den Kreisel streifte und in der Folge auf dem Weg zurück auf die Ideallinie etwas Zeit liegen liess. So viel ich dann in einem sehr knappen Rennen leider auf Rang vier zurück.
Mit diesen Rangierungen beende ich den Europacup als bester Schweizer auf Rang acht. In der FIBT Rangliste stehe ich momentan als dritter Schweizer auf Rang 58. Somit ist diese Saison meine mit Abstand erfolgreichste.

Bald geht es los!

Noch eine knappe Woche, dann geht es wieder los. Diese Saison beginnt mit dem Trainingslehrgang und den anschliessenden Selektionsrennen in Lillehammer (Norwegen) und Winterberg (Deutschland). Nach dem etwas enttäuschenden 12ten Rang zum Saisonabschluss an der Junioren WM letztes Jahr in Igls, ist das Ziel dieses Jahr klar höher gesetzt. In meiner letzten Saison als Junior und mit dem neuen Material, sollten die Top 6 machbar sein. Letztes Jahr musste mit dem Projektschlitten der ETH einiges an Zeit in die Schlittenanpassung und Weiterentwicklung investiert werden. Durch den Abbruch des Projektes musste ich neues Material suchen. Mit der Hilfe des neuen Cheftrainers wurde dieses in Form einer Partnerschaft mit Gernot Huber (AUT) gefunden. Dieses neue Material hat sich in vergangene Saison als sehr konkurrenzfähig erwiesen. Dadurch werde ich diese Saison wieder mehr Zeit für die Bahnen haben und mich auf das Wesentliche, das Fahren konzentrieren können.

EC 5+6 in Innsbruck

Schneechaos in Innsbruck. Das erste Training fand noch bei gutem Wetter statt. Das zweite Training wurde dann wegen Schneefalls abgebrochen und das Abschlusstraining am dritten Tag wurde ganz abgesagt. Als Ersatz gab es am Samstagmorgen ein Training. Jeder durfte nochmal bei guten Bedingungen einen Trainingslauf machen. Am Nachmittag sollte dann nur das erste Rennen stattfinden, weil aber für den Sonntag starker Schneefall angesagt war, wurden 2 komplette Läufe gefahren. Die dann einzeln als je ein Rennen gewertet werden konnten, da es am Sonntag dann so stark schneite dass kein faires Rennen möglich gewesen wäre. Doch auch am Samstagnachmittag blieb uns der Schnee nicht erspart. Genau auf den Start des ersten Damenrennens begann es zu Schneien. Nachdem es dann nach dem ersten Rennen der Damen aufgehört hatte zu schneien, begann es nach den zehn ersten Männern wieder an zu schneien. Trotz des Schnees in der Bahn gelang mir ein passabler Lauf, der allerdings unten raus gespickt von kleinen Unsauberkeiten war, was mir dann im ersten Rennen den Rang 15 einbrachte. Nachdem es dann erneut mehrmals aufgehört hatte zu schneien und immer wieder begonnen hatte, fing es dann auf den Start des zweiten Männerrennens wieder an stärker zu schneien. Da aber nur die Startspur gewischt wurde, wurde es immer schwieriger nach vorne zu fahren. Ich startete mit einer Persönlichen Startbestzeit in das zweite Rennen. Doch leider war alles was ich mir mit meinem Start zum ersten Lauf verbessert hatte schon vor Kurve 1 wieder weg. Der letzte Teil der Spur war nicht breit genug gewischt, so fuhr ich mit einer Kufe im Schnee und einer auf dem Sauberen Eis aus der Spur, was mich dann auch sofort stark auf die Seite des Schnees zog, da dieser bremste. Mit mühe und Not konnte ich noch den Schlag verhindern, doch die Zeit war Weg. Der Rest des Laufes war dann etwas besser als der des ersten Rennens so reichte es dann trotzdem für Rang 16.

Rangliste Europacup 5

Rangliste Europacup 6

EC 3+4 in Altenberg

Trotz des angeschlagenen Fussgelenks konnte ich an den Europacuprennen in Altenberg an den Start gehen. Nachdem die Trainings vom Wetter her sehr abwechslungsreich waren, Schneefall und langsam oder klar und schnell, mussten wir für die Rennen auf alles gefasst sein. Beim ersten Rennen hielt dann das Wetter gerade so. Somit waren auch die Zeiten etwas schneller als im Training. Im ersten Lauf hatte ich eigentlich keinen schlechten Lauf, allerdings war er gespickt von kleinen Fehlern, im Zweiten Lauf wollte ich es etwas besser machen, dies ist mir allerdings mehr schlecht als recht gelungen. Ich habe zwar weniger kleine Fehler, dafür aber einen Grossen gleich nach dem Start gemacht, der sehr viel mehr Zeit gekostet hat. Somit beendete ich das Rennen auf Rang 14.
Zum zweiten Rennen war das Wetter etwas besser und die Bahn nochmal etwas schneller. Im ersten Lauf hatte ich noch den Fehler vom Vortag im Kopf und wollte den unbedingt verhindern. Dies war keine gute Einstellung und so geschah was ich verhindern wollte. Ich habe fast genau den gleichen Fehler nochmals gemacht. Im zweiten Lauf wusste ich dann dass ich nichts mehr zu verlieren habe und so bin ich locker auf dem Schlitten gelegen und habe den Fehler kein drittes Mal gemacht. Allerdings war es etwas gar zu locker und so hatte ich einen kleinen Kipper aus dem berühmten Omega, was abermals einiges an Zeit kostete. Es Resultierte Rang 16.
Alles in allem bin ich mit den Resultaten zufrieden, obwohl ich mir doch etwas mehr erhofft habe nach den Resultaten in den Selektionsrennen in Altenberg.
Nach diesen Rennen ist nun Saisonhalbzeit. Für mich wird die Saison am 7. Und 8. Januar mit den EC-Rennen 5 und 6 in Igls weitergehen. Ich lasse die Schweizermeisterschaft am 30. Dezember in St. Moritz aus schulischen Gründen aus. Ich profitiere bei der Gelegenheit mein Fussgelenk zu Kurieren um in Igls dann wieder voll angreifen zu können und mich optimal auf die Junioren Weltmeisterschaft Ende Januar in Igls vorbereiten zu können.

Rangliste Europacup 3

Rangliste Europacup 4

EC 1+2 in Königssee

Letzten Freitag und Samstag fanden die Europacuprennen 1 und 2 am Königssee in Deutschland statt. Nachdem ich mich in den Trainings stetig verbessern konnte ging ich zuversichtlich in das erste Rennen. Nach einem zufriedenstellenden oberen Bahnteil übersteuerte ich den Schlitten in der Ausfahrt des Kreisels, wodurch ich viel Tempo verlor und was mir den zweiten Lauf kostete. Es resultierte Rang 23.
Das zweite Rennen habe ich mir bereits 5 Minuten nach dem ersten Kaputt gemacht. Immer noch genervt wegen des Fehlers im Kreisel bin ich auf der Eisfläche im Startareal ausgerutscht und habe mir dabei eine Bänderzerrung am rechten Fussgelenk geholt. Somit war eine gute Startzeit im zweiten Rennen nicht mehr möglich und der zweite Lauf sehr unwahrscheinlich. Ich bin aber trotz Zerrung gestartet und habe dank eines etwas besseren Laufes als am Vortag noch Rang 27 erreicht.

Sofern mein Fussgelenk dies zulässt, werde ich an den Euopacuprennen 3+4 in Altenberg am 9. und 10. Dezember wieder am Start sein.

Rangliste Europacup 1

Rangliste Europacup 2

Vierter Schlussrang der schweizer Selektionen

Letztes Wochenende fanden in Königssee die Selektionsrennen 3 und 4 statt. Nach einem kleinen Missgeschick im zweiten Trainingslauf am Mittwoch, bei dem leider auch mein Schlitten ein bisschen etwas abbekam, hatte ich mühe wieder eine gewisse Konstanz in meine Läufe zu bringen. Daraus resultierten zwei sechste Plätze. Nichts desto trotz reichte es mir noch knapp auf den vierten Schlussrang der Selektionen. Wodurch ich mich eigentlich für den IC selektioniert hätte. Aus schulischen und finanziellen Gründen verzichte ich aber auf die Teilnahme am IC. Ich werde diese Saison im EC starten und konzentriere mich auf die Junioren Weltmeisterschaft im Januar nicht in Cesana wie geplant sondern in Igls bei Innsbruck stattfinden wird.

Selektionsrennen 3
Selektionsrennen 4 Damen
Selektionsrennen 4 Herren

Schlussranglisten:

Damen:
1. Marina Gilardoni 3 Rangpunkte (1, 1, 1)
2. Barbara Hosch 5 (1, 2, 2)
3. Sandra Zimmermann 11 (3, 3, 5)
4. Sabina Hafner 12 (3, 3, 6)
5. Erika Riedl 12 (4, 4, 4)
6. Fabienne Hodler 16 (5, 5, 6)

Herren:
1. Lukas Kummer 3 Rangpunkte (1, 1, 1)
2. Michael Höfer 5 (1, 2, 2)
3. Florentin Spadin 11 (3, 3, 5)
4. Ronald Auderset 12 (3, 3, 6)
5. Philippe Wendel 12 (4, 4, 4)
6. Marco Rohler 16 (5, 5, 6)
7. Dominique Stark 20 (6, 7, 7)

Rang drei auch im zweiten Selektionsrennen

Am Sonntag fand in Altenberg das zweite von vier Selektionsrennen statt. Nach dem dritten Platz vom Vortag schaffte ich es mich noch weiter zu steigern und den Rückstand auf die zwei Sieger zu verringern. Es bleibt allerdings noch Verbesserungspotential.
Die Rennen drei und vier finden nächstes Wochenende in Königssee statt.

Ranglisten:

Damen:
1. Barbara Hosch
2. Marina Gilardoni
3. Sandra Zimmermann
4. Erika Riedl
5. Fabienne Hodler
nicht am Start: Sabina Hafner

Herren:
1. Lukas Kummer
2. Michael Höfer
3. Ronald Auderset
4. Philippe Wendel
5. Florentin Spadin
6. Marco Rohrer
7. Dominique Stark

Rang drei beim ersten Selektionsrennen

Heute fand in Altenberg das erste von vier Selektionsrennen statt. Nach meiner ersten Trainingswoche dieser Saison und nach nur 10 Fahrten mit dem neuen Schlitten an den ich mich noch etwas gewöhnen muss, bin ich mit dem Resultat doch zufrieden.
Morgen geht es weiter mit Rennen Nummer zwei. Die Rennen drei und vier finden nächstes Wochenende in Königssee statt.

Ranglisten:

Damen:
1. Marina Gilardoni
2. Barbara Hosch
3. Sandra Zimmermann
4. Erika Riedl
5. Fabienne Hodler
6. Sabina Hafner

Herren:
1. Michael Höfer
2. Lukas Kummer
3. Ronald Auderset
4. Philippe Wendel
5. Florentin Spadin
6. Dominique Stark
7. Marco Rohrer

Dritter Platz

An der Anschub Schweizermeisterschaften in Andermatt diese Wochenende erreichte ich wie erwartet den dritten Rang. Der Wettkampf ist für mich gut verlaufen. Ich fühlte mich recht fit und konnte dank des ersten Laufes den Abstand zu den erst- und zweitklassierten in Grenzen halten. Das ich so nahe am Zweiten Platz war ist eine positive Überraschung für mich und war so nicht erwartet.

Die Resultate werden in kürze folgen.

Anschub Schweizermeisterschaften

Am 20. August ist es wieder soweit. Die Start-Schweizermeisterschaften in Andermatt finden statt. Nach etwas mehr als vier Monaten harter Vorbereitung ist sie die erste Vergleichsmöglichkeit. Zwar findet sie mitten in der Vorbereitung für den Winter statt und somit sind wohl keine weltklasse Zeiten zu erwarten, aber sie gibt doch eine Rückmeldung wo man in etwa steht.

Der Start des Skeleton-Wettkampfes ist auf 9:45 Uhr angesetzt.

Junioren WM

Am 5. Februar durfte ich an der Junioren WM in Park City (USA) starten. Nach konstanten Trainingsergebnissen habe ich mir aufs Rennen hin eine Platzierung innerhalb der ersten 10 erhofft. Doch leider reichte es nur für Rang 16. Auf das Rennen hin wurde es wärmer, was weicheres Eis zur folge hatte. Das und mein Wille es im Rennen perfekt zu machen haben mir einen Strich durch die Rechnung gemacht. Ich hielt mich zu sehr an der Ideallinie fest und lies den Schlitten zu wenig laufen.

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